{"id":8503,"date":"2026-04-23T17:04:53","date_gmt":"2026-04-23T17:04:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8503\/"},"modified":"2026-04-23T17:04:53","modified_gmt":"2026-04-23T17:04:53","slug":"sudan-unicef-vergleicht-massaker-in-al-faschir-mit-genozid-in-ruanda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8503\/","title":{"rendered":"Sudan: Unicef vergleicht Massaker in Al-Faschir mit Genozid in Ruanda"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/4808050627252798.webp\" fetchpriority=\"high\" width=\"2000\" height=\"1333\" alt=\"This photo released by UNICEF shows a woman from el-Fasher at a displacement camp where residents sought refuge from fighting between government forces and the RSF, in Tawila, Darfur region, Sudan, We ...\" data-image-id=\"4808050627252798\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Diese junge Frau floh aus Al-Faschir und entkam dem Blutbad der RSF im Sudan.Bild: UNICEF \/ Mohammed Jammal<\/p>\n<p>Analyse<\/p>\n<p>Zwischen Massenflucht und Belagerung: Was der Fall von Al-Faschir \u00fcber den Krieg im Sudan erz\u00e4hlt \u2013 und warum ein Unicef-Gesandter Parallelen zum V\u00f6lkermord in Ruanda sieht.<\/p>\n<p>12.11.2025, 18:5512.11.2025, 18:55<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/4821488740564316.webp\" alt=\"Anna Von Stefenelli\" width=\"50\" height=\"50\" loading=\"lazy\" class=\"h-auto w-14 rounded-full\"\/><\/p>\n<p>Folgen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Die Nachrichten aus Al-Faschir lesen sich wie Warnsignale aus einer Vergangenheit, die nie ganz vorbei war. Zuerst die wochenlange Belagerung, dann der Zusammenbruch: Als die Miliz Rapid Support Forces (RSF) Anfang November die letzte gro\u00dfe Stadt in Darfur einnahm, legten Videos und Satellitenbilder eine Erz\u00e4hlung frei, die an Grausamkeit kaum zu \u00fcbertreffen ist. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Massengr\u00e4ber. Fliehende Familien. Ausgebrannte H\u00e4user. Humanit\u00e4re Konvois, die beschossen werden. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Gleichzeitig w\u00e4chst die Zahl derer, die nur \u00fcberleben, indem sie fasten, bis es nicht mehr geht. Kinder, die Bl\u00e4tter essen. Erwachsene, die Tierfutter kauen. Und eine internationale Ordnung, die \u2013 wieder einmal \u2013 viel benennt, aber wenig verhindert. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/6846804690595980.webp\" loading=\"lazy\" width=\"2000\" height=\"1333\" alt=\"HANDOUT - 27.10.2025, Sudan, Tawila: Dieses von UNICEF ver\u00f6ffentlichte Foto zeigt vertriebene Kinder und Familien aus Al-Faschir in einem Fl\u00fcchtlingslager, in dem sie Zuflucht vor den K\u00e4mpfen zwischen ...\" data-image-id=\"6846804690595980\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Einige Kinder aus Al-Faschir konnten fliehen, erlebten jedoch unsagbares Leid.Bild: UNICEF\/AP \/ Mohammed Jammal<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">&#8222;Der Sudan ist ein Testfeld f\u00fcr moderne Kriegsf\u00fchrung&#8220;, sagt der Unicef-Gesandte Sheldon Yett. Wenn das stimmt, ist Al-Faschir gerade das d\u00fcsterste Labor.<\/p>\n<p>Sudan: Eine Frau aus Al-Faschir a\u00df Bl\u00e4tter, bis es keine mehr gab<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Arafa Adam Maki wollte bleiben. In Faschir, ihrer Heimat. Dann schlugen die Granaten n\u00e4her ein. &#8222;Ich sah, wie Menschen getroffen zu Boden fielen&#8220;, erz\u00e4hlt die Frau, Mitte 30, laut &#8222;<a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/massaker-in-faschir-die-stadt-der-brennenden-leichen-a-b3ca2b8b-7456-4559-ae4e-94c21171855c\" class=\"\">Spiegel<\/a>&#8222;. In der Nacht nahm sie demnach ein Kind auf den Arm, hielt das zweite an der Hand, das dritte klammerte sich an ihre Kleidung. Dann rannte sie.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\"> Heute ist sie in einem Lager in Dabba, den Schal laut Bericht ins Gesicht gezogen, um nicht erkannt zu werden.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Vorher war ihr Leben einfach, sagt Maki. Man kannte sich, auch die RSF-M\u00e4nner: Viele stammten aus der Stadt. Dann kam der Krieg, erst begleitet von Engp\u00e4ssen, dann kam die Einkesselung. Ein Erdwall vor den Toren riegelte die Stadt vollkommen ab. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">M\u00e4rkte wurden beschossen, Zuckerlager brannten. &#8222;Wir a\u00dfen Pflanzen und Bl\u00e4tter von B\u00e4umen&#8220;, sagt sie. &#8222;Doch irgendwann gab es keine Pflanzen mehr.&#8220;<\/p>\n<p>Al-Faschir im Sudan: Die Stadt, die zu lange standhielt<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">\u00dcber 500 Tage lang war Al-Faschir von der RSF belagert. Internationale Organisationen warnten, ein Fall der Stadt werde ein Massaker ausl\u00f6sen. Sie behielten recht. Vier Tage nach der Einnahme sch\u00e4tzte Nathaniel Raymond vom Yale Humanitarian Research Lab laut &#8222;Spiegel&#8220; die Zahl der Toten bereits auf mehr als 15.000. Sie k\u00f6nnte inzwischen deutlich h\u00f6her liegen. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Satellitenaufnahmen zeigen Brandherde, mutma\u00dflich, um Leichen zu verbrennen. Es floss so viel Blut, dass es aus dem All zu sehen war.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Weitere Bilder, die es trotz Verboten ins Internet schaffen, sind an Brutalit\u00e4t kaum zu \u00fcberbieten: Sie zeigen Reihen von Toten in Massengr\u00e4bern, verkohlte Gesichter, R\u00e4ume voller Leichen. Auf einer Aufnahme geht ein K\u00e4mpfer laut &#8222;Spiegel&#8220; eine Treppe hinab und erschie\u00dft den letzten, der sich noch bewegt.<\/p>\n<p>Unicef-Gesandter zieht Parallelen zu Genozid von Ruanda<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Sheldon Yett, der Unicef-Gesandte f\u00fcr den Sudan, ordnet das, was er h\u00f6rt und sieht, drastisch ein. Er vergleicht die Massaker mit dem Genozid von Ruanda 1994: &#8222;Vieles von dem, was in Teilen des Sudans gerade passiert, erinnert mich daran. Die Berichte \u00fcber die Raserei. Die Freude am T\u00f6ten.&#8220; Es komme zu gezielten Gewalttaten gegen verschiedene ethnische Gruppen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Yett f\u00fchrt aus, wie sehr das Gewaltregime den Alltag zerst\u00f6rt: &#8222;Die Berichte der \u00dcberlebenden sind ersch\u00fctternd: Morde, Erpressung, Vergewaltigungen. Manche zahlen hohe Summen, um zu fliehen. Es herrscht ein v\u00f6lliger Zusammenbruch jeglicher Ordnung.&#8220; Der Sudan sei ein Testfeld f\u00fcr moderne Kriegsf\u00fchrung. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Noch immer seien in Al-Faschir rund 260.000 Menschen eingeschlossen. Was er beschreibt, deckt sich mit Berichten von unabh\u00e4ngigen Organisationen und auch der Erz\u00e4hlung von Maki: &#8222;Sie essen Gras und Tierfutter. Viele sterben an Hunger oder weil Medikamente fehlen.&#8220; <\/p>\n<p>Sudan: \u00c4rzte ohne Grenzen teilt erschreckende Zahlen aus Tawila<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Wie Hunger aussehen kann, dokumentieren Teams von \u00c4rzte ohne Grenzen (MsF) auch in Tawila, 60 Kilometer von Al-Faschir entfernt. Zwischen dem 27. Oktober und dem 3. November, also unmittelbar nach dem Fall der Stadt, waren mehr als 70 Prozent der ankommenden Kinder unter f\u00fcnf Jahren akut mangelern\u00e4hrt, 35 Prozent davon schwer akut, wie MsF mitteilte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/5125689678766612.webp\" loading=\"lazy\" width=\"2000\" height=\"1333\" alt=\"This photo released by UNICEF shows displaced children and families from el-Fasher at a displacement camp where they sought refuge from fighting between government forces and the RSF, in Tawila, Darfu ...\" data-image-id=\"5125689678766612\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>In Tawila erhalten viele Geflohene Zuflucht.Bild: UNICEF \/ Mohammed Jammal<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Auch bei Erwachsenen ist das Bild demnach extrem: 60 Prozent seien akut mangelern\u00e4hrt, 37 Prozent schwer akut. Bei Schwangeren und Stillenden sind die Raten noch h\u00f6her. Diese Beobachtungen decken sich mit dem j\u00fcngsten IPC-Bericht, der f\u00fcr das \u00fcber 500 Tage belagerte Al-Faschir sowie f\u00fcr Kadugli eine Hungersnot feststellt; 20 weitere Gebiete sind demnach bedroht.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\"> Zeug:innen berichten, dass Gemeinschaftsk\u00fcchen geschlossen wurden, Hilfen blockiert blieben, M\u00e4rkte beschossen und leerger\u00e4umt wurden. Wer Nahrungsmittel in die Stadt bringen wollte, riskierte, von RSF-K\u00e4mpfern erschossen zu werden. &#8222;Wir fordern alle Konfliktparteien auf, humanit\u00e4ren Organisationen sicheren und ungehinderten Zugang zu gew\u00e4hren&#8220;, sagt Myriam Laaroussi, Notfallkoordinatorin von MsF.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Hinter diesen Zahlen aus Tawila stehen weitere Katastrophen: untergewichtige Neugeborene, Cholera-Ausbr\u00fcche in provisorischen Lagern, zu wenige Organisationen vor Ort, zu langsame Wiederaufbauhilfe.<\/p>\n<p>RSF gegen die Armee: Warum die Region Darfur schon wieder brennt<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Um die Grausamkeit von heute zu begreifen, hilft der Blick zur\u00fcck. Anfang der 2000er lie\u00df Sudans Diktator Omar al-Baschir arabischst\u00e4mmige Milizen \u2013 die Dschandschawid \u2013 gegen Aufst\u00e4nde in Darfur vorgehen. D\u00f6rfer wurden niedergebrannt, Frauen vergewaltigt, Hunderttausende get\u00f6tet, Millionen vertrieben. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Der Internationale Strafgerichtshof stellte den Verdacht auf V\u00f6lkermord fest und erlie\u00df Haftbefehl gegen Baschir. Einer, der innerhalb dieser Gewaltstrukturen aufstieg, war Mohamed Hamdan Daglo, genannt Hemeti. Aus den Dschandschawid wurden 2013 die RSF. Hemeti wurde ihr Kommandeur. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/8230481837355511.webp\" loading=\"lazy\" width=\"2000\" height=\"1333\" alt=\"23.03.2025, Sudan, Omdurman: In diesem Videobild sitzen vertriebene Sudanesen neben einer von Kugeln durchl\u00f6cherten Wand und suchen Schutz in einer Schule, nachdem sie von der sudanesischen Armee aus  ...\" data-image-id=\"8230481837355511\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Sudan, Omdurman: Vertriebene Sudanesen sitzen neben einer von Kugeln durchl\u00f6cherten Wand.Bild: AP \/ Uncredited<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Nach dem Sturz Baschirs 2019 \u00fcbernahm Milit\u00e4rchef Abdel-Fattah al-Burhan die Macht und machte Hemeti zu seinem Stellvertreter. Das B\u00fcndnis hielt nicht. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">2023 eskalierte die Rivalit\u00e4t in offenen Krieg. Als Burhan die RSF in die regul\u00e4re Armee integrieren wollte, begann der Machtkampf zwischen der Armee und RSF, der heute weite Teile des Landes zerlegt. <\/p>\n<p>Geopolitisch brisant: Die Strippenzieher hinter dem Krieg<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Der Konflikt ist nicht nur ein inner-sudanesischer. Regionale M\u00e4chte mischen mit, aus geopolitischem Kalk\u00fcl. \u00c4gypten unterst\u00fctzt Burhan und seine Streitkr\u00e4fte (SAF), unter anderem wegen Grenzsicherheit und dem Zugang zu Nilwasser. Saudi-Arabien steht ebenfalls aufseiten der Armee. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Die Vereinigten Arabischen Emirate hingegen setzen auf Hemeti und die RSF und erm\u00f6glichen so die Gr\u00e4ueltaten. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/6801404867575055.webp\" loading=\"lazy\" width=\"2000\" height=\"1361\" alt=\"FILE - Sudanese soldiers from the Rapid Support Forces unit, led by Gen. Mohammed Hamdan Dagalo, the deputy head of the military council, secure the area where Dagalo attends a military-backed tribe\" data-image-id=\"6801404867575055\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>RSF-Soldaten richten die brutalsten Massaker im Sudan an.Bild: AP \/ Hussein Malla<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Ein Motiv: Gold. Gro\u00dfe Teile des sudanesischen Golds landen \u00fcber Umwege in den Emiraten. Daneben geht es um Einfluss am Roten Meer und um Machtprojektion am Horn von Afrika. Auch Russland hat Interesse am sudanesischen Gold. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Diese Linien sind brisant, weil sie erkl\u00e4ren, warum Waffenstr\u00f6me nicht versiegen und Vermittlung so z\u00e4h bleibt. Laut Beobachter:innen k\u00f6nnte nur ernsthafter Druck auf die Emirate die RSF zum Einlenken zwingen. Doch weder die USA noch die Europ\u00e4ische Union scheinen dazu bereit \u2013 nicht zuletzt, weil man die Golfstaaten f\u00fcr andere Krisen braucht, auch mit Blick auf den Krieg in Gaza. <\/p>\n<p>Sudan offenbart die Machtlosigkeit der Weltgemeinschaft<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Der Krieg im Sudan zeigt, was passiert, wenn die Welt nur zusieht, und dann entsetzt ist, dass Geschichte sich wiederholt. In den Lagern um Al-Faschir sitzen Kinder, die den n\u00e4chsten Winter kaum \u00fcberstehen werden, w\u00e4hrend in den Hauptst\u00e4dten Strategiepapiere verhandelt werden. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">Was dort als &#8222;Stabilit\u00e4tspolitik&#8220; gilt, bedeutet hier \u00dcberleben oder Tod. Der Unicef-Gesandte Yett sagte, der Sudan sei ein Testfeld f\u00fcr moderne Kriegsf\u00fchrung. Vielleicht ist er l\u00e4ngst auch ein Test daf\u00fcr, ob die internationale Gemeinschaft noch f\u00e4hig ist, auf einen drohenden Genozid zu reagieren, bevor er Geschichte wird. Mal wieder.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] leading-normal md:w-3\/5 lg:text-[18px]\">(Mit Material von dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Diese junge Frau floh aus Al-Faschir und entkam dem Blutbad der RSF im Sudan.Bild: UNICEF \/ Mohammed Jammal&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8504,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[403,404],"class_list":{"0":"post-8503","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-ruanda","9":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116455114248298558","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8503","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8503"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8503\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8504"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}