{"id":8536,"date":"2026-04-23T17:56:51","date_gmt":"2026-04-23T17:56:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8536\/"},"modified":"2026-04-23T17:56:51","modified_gmt":"2026-04-23T17:56:51","slug":"reise-nach-ruanda-hinterlaesst-spuren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8536\/","title":{"rendered":"Reise nach Ruanda hinterl\u00e4sst Spuren"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Waldshut Seit 25 Jahren unterh\u00e4lt die Justus-von-Liebig-Schule Waldshut eine Schulpartnerschaft mit dem Coll\u00e8ge Immacul\u00e9e Conception (CIC) in Save\/Ruanda. Aus diesem Anlass fand eine Studienfahrt in das afrikanische Land statt. Alina Lange, Sch\u00fclerin der Justus-von-Liebig-Schule Waldshut, fasst in einer Mitteilung ihre Eindr\u00fccke zusammen: \u201eVor Ort wurden wir zu einer gro\u00dfen Jubil\u00e4umsfeier eingeladen, an der zahlreiche W\u00fcrdentr\u00e4ger des Landes und Unterst\u00fctzer der Schule teilnahmen. Es war eine frohe Feier voller T\u00e4nze, Reden und Musik. Unsere Gastgeschenke \u2013 ein E-Piano und zwei K\u00fche \u2013 l\u00f6sten gro\u00dfe Freude aus: K\u00fche spielen in der ruandischen Kultur und Tradition eine gro\u00dfe Rolle.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Doch machte dieses imposante Fest nur einen Teil unserer Reise aus: Wir wollten in drei Wochen ebenso Land, Kultur und Menschen kennenlernen. Und genau das taten wir auch. Wir besuchten zahlreiche Museen, darunter das Ethnographische Museum, in dem wir vieles \u00fcber Geschichte und Kultur Ruandas erfuhren. Im King\u2018s Palace Museum tauchten wir ein in das Leben des fr\u00fcheren K\u00f6nigs in seiner Residenz aus Flechtwerk und wurden Zeugen, wie die k\u00f6niglichen K\u00fche dort bis heute mit Gesang verw\u00f6hnt werden. Besonders bewegend war unser Besuch im Murambi Genocide Memorial Centre. Die Auseinandersetzung mit dem Genozid von 1994 ersch\u00fctterte uns tief und regte zu manchen Gedanken \u00fcber aktuelle Entwicklungen an. Wir sahen Bilder und mumifizierte K\u00f6rper der Opfer, Erwachsene wie Kinder, ihre Kleidung und wenige Habseligkeiten, was uns die Grausamkeit dieses Verbrechens eindringlich vor Augen f\u00fchrte.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch das Umweltmuseum am Kivu-See hinterlie\u00df Eindruck. In dessen Schaugarten lernten wir von unserem Guide Eric vieles \u00fcber die ruandische Pflanzen-, aber auch Tierwelt. Danach fuhren wir zur Peace Island, einer kleinen Insel, auf der uns sogar eine Spinne mit nur drei Beinen angek\u00fcndigt wurde. Ob es sie wirklich gibt, wissen wir bis heute nicht. Es war jedoch eine friedvolle Bootsfahrt \u00fcber den stillen See und ein sch\u00f6ner Spaziergang rund um die Insel im Schatten hoher B\u00e4ume. Ein besonderes Naturerlebnis war auch der Besuch des Akagera Nationalparks. Dort konnten wir in freier Natur und doch aus allern\u00e4chster N\u00e4he eine Vielzahl verschiedener Tiere beobachten, etwa L\u00f6wen, Zebras, ein Nashorn, Gazellen, Antilopen, gro\u00dfe Wasserb\u00fcffelherden, auch ein Krokodil und Flusspferde in den vielen Seen im Park.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Neben diesen Stationen standen Begegnungen mit Menschen im Vordergrund. In einer weiteren Schule des Benebikira-Ordens, der auch das CIC f\u00fchrt, wurden wir mit traditionellen T\u00e4nzen und einem kleinen Theaterst\u00fcck empfangen. Auch in einem Kindergarten durften wir den Alltag der Kinder kennenlernen und mit ihnen spielen. Es war spannend zu sehen, wie sich die Bildungsangebote von den unseren unterscheiden. Nat\u00fcrlich verbrachten wir auch viel Zeit an unserer Partnerschule selbst. Dort tauschten wir uns mit Gleichaltrigen aus, etwa \u00fcber Unterricht, Schulalltag und Zukunftstr\u00e4ume. Dabei entstanden enge Freundschaften, die auch nach der R\u00fcckkehr noch Bestand haben.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Insgesamt hat uns diese Reise nicht nur viele neue Eindr\u00fccke geschenkt, sondern uns auch als Gruppe n\u00e4her zusammengebracht. Wir haben gemeinsam gelernt, gelacht und Erinnerungen geschaffen, die uns noch lange begleiten werden. Wir danken allen, die diese Reise m\u00f6glich gemacht haben.\u201c\n  <\/p>\n<p>    Partner von Afrika<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Seit 1999 besteht die Schulpartnerschaft zwischen der Justus von Liebig Schule (JLS) und dem College Immacul\u00e9e Conception (CIC) in Save\/Ruanda. Die JLS beteiligt sich bereits seit 1986 an Bildungsprojekten in Ruanda. Initiatoren der Partnerschaft sind das Lehrerehepaar Ilse und Klemens Nirk und Schwester Raphael-Marie in Save. Im Jahr 2017 erfolgte die Gr\u00fcndung des Vereins Gemeinsam mit Save\/Ruanda \u2013 Urunana na Save\/Rwanda e.\u00a6V. mit Sitz in Lauchringen unter dem Vorsitz von Ilse Nirk, Oberstudienr\u00e4tin.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Waldshut Seit 25 Jahren unterh\u00e4lt die Justus-von-Liebig-Schule Waldshut eine Schulpartnerschaft mit dem Coll\u00e8ge Immacul\u00e9e Conception (CIC) in Save\/Ruanda.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8537,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[4449,4453,4452,1278,295,403,404,817,4451,4448,4450],"class_list":{"0":"post-8536","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-alina-lange","9":"tag-cic","10":"tag-college-immaculee-conception","11":"tag-kultur","12":"tag-reise","13":"tag-ruanda","14":"tag-rwanda","15":"tag-schule","16":"tag-schulpartnerschaft","17":"tag-studienfahrt","18":"tag-waldshut"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116455318668352918","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8536"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8536\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8537"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}