{"id":8635,"date":"2026-04-23T21:19:56","date_gmt":"2026-04-23T21:19:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8635\/"},"modified":"2026-04-23T21:19:56","modified_gmt":"2026-04-23T21:19:56","slug":"setzen-sich-elektroautos-in-afrika-schneller-durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8635\/","title":{"rendered":"Setzen sich Elektroautos in Afrika schneller durch?"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nBisher wurde angenommen, dass auf dem afrikanischen Kontinent noch bis Mitte des Jahrhunderts Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor vorherrschend sein werden. Doch tats\u00e4chlich k\u00f6nnten sich stattdessen in vielen L\u00e4ndern schon vor 2040 Elektroautos rechnen &#8211; und sich dementsprechend durchsetzen. Das geht aus einer Analyse eines Forschungsteams aus der Schweiz und mehreren afrikanischen Partneruniversit\u00e4ten hervor.\n<\/p>\n<p>Off-Grid-Solarstrom macht den Unterschied<\/p>\n<p class=\"text\">\nDamit das m\u00f6glich ist, m\u00fcssen bestimmte Bedingungen erf\u00fcllt sein, hei\u00dft es. Zentraler Punkt dabei ist das Laden der Fahrzeuge, denn in vielen Regionen Afrikas sei das Stromnetz unzuverl\u00e4ssig oder gar nicht erst vorhanden. Die L\u00f6sung: Eine vom Netz unabh\u00e4ndigige Ladeinfrastruktur. Die Forschenden schauten sich deshalb f\u00fcr 52 L\u00e4nder ein Szenario an, bei dem die E-Autos mithilfe eigens daf\u00fcr dimensionierter Solaranlagen und station\u00e4ren Batterien geladen werden \u2013 unabh\u00e4ngig vom Netz.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Ergebnis: Diese Off-Grid-Systeme sind den Forschenden zufolge deutlich g\u00fcnstiger als oft angenommen und teilweise sogar zuverl\u00e4ssiger als das bestehende Stromnetz. Den Berechnungen zufolge reicht f\u00fcr ein kleines Auto, das rund 50 Kilometer am Tag gefahren wird, eine kompakte Solaranlage aus. M\u00f6glich werde das, weil die Kosten f\u00fcr Solarstrom und Batteriesysteme in den vergangenen Jahren stark gesunken seien. Au\u00dferdem gebe es immer mehr preiswerte Elektrofahrzeuge auf dem Markt &#8211; allen voran aus China. Zus\u00e4tzlich seien E-Motorr\u00e4der und E-Scooter extrem sparsam unterwegs. Bei ihnen lohne der Umstieg bereits heute.\n<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Unterschiede auf dem Kontinent<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn der Studie zeigte sich allerdings, dass die Unterschiede innerhalb Afrikas riesig seien, hei\u00dft es. W\u00e4hrend E-Autos in L\u00e4ndern mit stabileren Finanzierungsbedingungen wie Botswana oder S\u00fcdafrika fr\u00fcher konkurrenzf\u00e4hig werden, sei es in Staaten wie etwa Guinea ein langsamerer Prozess. Der gr\u00f6\u00dfte Bremsklotz f\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t sei n\u00e4mlich nicht die Technik, sondern die Finanzierung der Fahrzeuge. In vielen L\u00e4ndern seien Kredite n\u00e4mlich teuer, weil Investitionen als riskant gelten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bisher wurde angenommen, dass auf dem afrikanischen Kontinent noch bis Mitte des Jahrhunderts Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor vorherrschend sein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8636,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[29,4490,4491,2593,773,4492,2863,4023,3892],"class_list":{"0":"post-8635","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-afrika","8":"tag-afrika","9":"tag-e-auto","10":"tag-elektroauto","11":"tag-ladeinfrastruktur","12":"tag-mdr-wissen","13":"tag-off-grid","14":"tag-solar","15":"tag-solarstrom","16":"tag-verbrenner"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116456116874462193","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8635","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8635"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8635\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8635"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8635"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8635"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}