{"id":8678,"date":"2026-04-23T23:01:22","date_gmt":"2026-04-23T23:01:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8678\/"},"modified":"2026-04-23T23:01:22","modified_gmt":"2026-04-23T23:01:22","slug":"kagame-gewinnt-praesidentenwahl-in-ruanda-mit-99-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8678\/","title":{"rendered":"Kagame gewinnt Pr\u00e4sidentenwahl in Ruanda mit 99 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/kagame-106.jpg\" alt=\"Ruandas Pr\u00e4sident Paul Kagame\" title=\"Ruandas Pr\u00e4sident Paul Kagame | EPA\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 16.07.2024 \u2022 03:15 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Eine echte Wahl war nicht zu erwarten &#8211; und entsprechend sind die ersten Teilergebnisse der Pr\u00e4sidentenwahl in Ruanda. Machthaber Kagame wurde demnach mit mehr als 99 Prozent wiedergew\u00e4hlt.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei der Pr\u00e4sidentenwahl im ostafrikanischen Ruanda ist der langj\u00e4hrige Amtsinhaber Paul Kagame Teilergebnissen zufolge mit 99,15 Prozent wiedergew\u00e4hlt worden. Das teilte die Nationale Wahlkommission nach Ausz\u00e4hlung von 79 Prozent der Stimmen mit. Eine vierte Amtszeit d\u00fcrfte Kagame damit sicher sein.<\/p>\n<p>    Kaum Konkurrenz f\u00fcr Langzeit-Machthaber<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Konstellation der Kandidaten f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt war eine Wiederauflage der letzten Wahl von 2017, die Kagame mit 98,79 Prozent der Stimmen gewonnen hatte: Neben dem 66-j\u00e4hrigen Kagame, der Ruanda seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen f\u00fchrt, traten der Vorsitzende der Demokratischen Gr\u00fcnen Partei Ruandas, Frank Habineza, und der unabh\u00e4ngige Kandidat Philippe Mpayimana an. Sie wurden als einzige Gegenkandidaten zugelassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Habineza erhielt 0,53 Prozent der Stimmen, Mpayimana 0,32 Prozent, wie die Wahlkommissions-Pr\u00e4sidentin Oda Gasinzigwa im Fernsehen mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Landesweit waren mehr als neun Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme in den mehr als 2.400 Wahllokalen abzugeben. Die endg\u00fcltigen Ergebnisse werden dann am 27. Juli verk\u00fcndet.<\/p>\n<p>    Umstrittene Verfassungs\u00e4nderung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Erstmals wurde parallel zur Pr\u00e4sidentenwahl auch ein neues Parlament bestimmt. Kagames Partei, die Ruandische Patriotische Front (FPR), dominiert seit Jahrzehnten das Parlament. 65 Prozent der Einwohner Ruandas sind j\u00fcnger als 30 &#8211; eine Mehrheit der Bev\u00f6lkerung kennt also keinen anderen starken Mann im Staat als den 66-J\u00e4hrigen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Formell ist Kagame seit 2000 der Pr\u00e4sident von Ruanda, bereits zuvor hatte er jedoch als Vizepr\u00e4sident und Verteidigungsminister faktisch die politische Macht im Land in der Hand. Eine umstrittene Verfassungs\u00e4nderung von 2015 erm\u00f6glicht es Kagame, theoretisch bis 2034 im Amt zu bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 16.07.2024 \u2022 03:15 Uhr Eine echte Wahl war nicht zu erwarten &#8211; und entsprechend sind die ersten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8679,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[4499,403,404],"class_list":{"0":"post-8678","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-kagame","9":"tag-ruanda","10":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116456514038411290","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8678"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8678\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8679"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}