{"id":8705,"date":"2026-04-24T00:14:59","date_gmt":"2026-04-24T00:14:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8705\/"},"modified":"2026-04-24T00:14:59","modified_gmt":"2026-04-24T00:14:59","slug":"migrationsabkommen-eu-zahlt-weitere-millionen-an-tunesien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8705\/","title":{"rendered":"Migrationsabkommen: EU zahlt weitere Millionen an Tunesien"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/kuestenwache-tunesien-100.jpg\" alt=\"Ein Mitglied der tunesischen K\u00fcstenwache schaut von einem Boot aus mit einem Fernglas aufs Meer\" title=\"Ein Mitglied der tunesischen K\u00fcstenwache schaut von einem Boot aus mit einem Fernglas aufs Meer | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 22.09.2023 \u2022 16:36 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Gut zwei Monate nach dem Migrationspakt mit Tunesien gibt die EU-Kommission erneut viele Millionen Euro f\u00fcr das nordafrikanische Land frei. Ziel ist es, die Migration nach Europa einzud\u00e4mmen.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EU-Kommission hat angek\u00fcndigt, Tunesien rund 127 Millionen Euro auszuzahlen, um die Migration aus dem nordafrikanischen Land zu verringern. Ein Anteil von rund 67 Millionen Euro soll im Zusammenhang mit einer umstrittenen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/tunesien-migration-eu-102.html\" title=\"Viel Kritik am Migrationsabkommen mit Tunesien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Migrationsvereinbarung der EU-Kommission<\/a> mit Tunesien bereitgestellt werden, wie eine Sprecherin der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Finanziert werden soll etwa neue Schiffe, W\u00e4rmekameras, Such- und Rettungsaktionen, Ma\u00dfnahmen gegen Schleuser und R\u00fcckf\u00fchrung von Gefl\u00fcchteten. Das Geld solle unter anderem helfen, die Situation auf der italienischen Insel Lampedusa zu verbessern, hie\u00df es.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die verbleibenden 60 Millionen Euro seien als Unterst\u00fctzung zur wirtschaftlichen Erholung des Haushalts nach der Corona-Pandemie gedacht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ziel des Migrationspaktes sei eine &#8222;enge Kooperation zwischen der EU und Tunesien und ein hartes Durchgreifen gegen illegale Schleusernetzwerke&#8220;, zitierte die Nachrichtenagentur AFP Kommissionssprecherin Ana Pisonero. Tunesien soll die Migrantinnen und Migranten zudem davon abhalten, sich in Booten auf den Weg nach Europa zu machen &#8211; und sie in ihre Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckf\u00fchren. Dabei werde &#8222;internationales Recht&#8220; geachtet, versicherte die Sprecherin.<\/p>\n<p>    Weitere Zahlungen an IWF gekn\u00fcpft<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Migrationspakt ist umstritten. Menschenrechtsgruppen werfen der EU ein &#8222;schmutziges Gesch\u00e4ft&#8220; mit dem autorit\u00e4r regierten Tunesien vor. Andere halten den Pakt f\u00fcr unzureichend, um die steigenden Migrationszahlen \u00fcber die Mittelmeerroute zu begrenzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Tunesien ist eines der Haupttransitl\u00e4nder f\u00fcr Gefl\u00fcchtete aus Afrika mit Ziel Europa. Der Gro\u00dfteil der Menschen, die derzeit in Lampedusa anlanden, starten in Tunesien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EU-Kommission und Tunesien hatten die Absichtserkl\u00e4rung f\u00fcr eine engere Partnerschaft am 16. Juli unterzeichnet. Weitere Millionenhilfen sind an ein Programm des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) gekn\u00fcpft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.09.2023 \u2022 16:36 Uhr Gut zwei Monate nach dem Migrationspakt mit Tunesien gibt die EU-Kommission erneut viele&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8706,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[436,4511,746,211,212],"class_list":{"0":"post-8705","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-tunesien","8":"tag-eu","9":"tag-lampedusa","10":"tag-migration","11":"tag-tunesien","12":"tag-tunisia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116456805001287768","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8705"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8705\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}