{"id":8784,"date":"2026-04-24T02:51:37","date_gmt":"2026-04-24T02:51:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8784\/"},"modified":"2026-04-24T02:51:37","modified_gmt":"2026-04-24T02:51:37","slug":"nigeria-erzbischof-ruft-zur-foerderung-von-landwirten-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8784\/","title":{"rendered":"Nigeria: Erzbischof ruft zur F\u00f6rderung von Landwirten auf"},"content":{"rendered":"<p>Subventionen f\u00fcr einheimische Landwirte statt steigende Lebensmittelimporte: dazu hat der scheidende Pr\u00e4sident der Katholischen Bischofskonferenz Nigerias (CBCN) die Regierung seines Landes aufgerufen. Er beklagte zudem, dass die Einnahmen aus nat\u00fcrlichen Ressourcen der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nicht zugute k\u00e4men.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-02\/nigeria-kirche-im-sudosten-attackiert.html\" title=\"Nigeria: Kirche im S\u00fcdosten attackiert\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2025\/12\/08\/08\/1765179700519.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Nigeria: Kirche im S\u00fcdosten attackiert\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Brandstiftung in einer katholischen Kirche im Bundesstaat Cross River im S\u00fcdosten Nigerias: Unbekannte haben in der Nacht auf diesen Donnerstag ein Gotteshaus in Brand gesteckt. Zu &#8230;\n     <\/p>\n<p>Mit Blick auf die Lage der Landwirte in Nigeria forderte Erzbischof Lucius Iwejuru Ugorji die Regierung unter Pr\u00e4sident Ahmed Bola Tinubu dazu auf, die Landwirte direkt zu unterst\u00fctzen statt auf Lebensmittelimporte zu setzen. Dies k\u00f6nne den steigenden Lebensmittelpreisen entgegenwirken: \u201eWir kritisieren Interventionen, die lediglich darauf abzielen, die Lebensmittelpreise zu senken. Stattdessen sollten die Landwirte unserer Meinung nach durch Subventionen gef\u00f6rdert werden, wie es in den meisten L\u00e4ndern \u00fcblich ist\u201c, so der Erzbischof im Interview mit ACI Africa.<\/p>\n<p>Agrarproduktion st\u00e4rken f\u00fcr Nahrungssicherheit <\/p>\n<p>Subventionen w\u00fcrden es den Landwirten erm\u00f6glichen, D\u00fcngemittel, Ausr\u00fcstung und andere wichtige Betriebsmittel g\u00fcnstiger zu erwerben und somit Lebensmittel erschwinglicher zu produzieren und zu verkaufen: \u201eWenn sie kosteng\u00fcnstig produzieren, werden sie auch kosteng\u00fcnstig verkaufen\u201c, zeigte sich der Bischof der Erzdi\u00f6zese Owerri \u00fcberzeugt. Eine geschw\u00e4chte Agrarproduktion k\u00f6nne dagegen k\u00fcnftig zu noch gr\u00f6\u00dferen Nahrungsmittelknappheiten f\u00fchren, warnte er.<\/p>\n<p>Einnahmeverluste durch Illegalit\u00e4t\u00a0 <\/p>\n<p>Mit Blick auf die angeschlagene Wirtschaft Nigerias beklagte der scheidende Pr\u00e4sident der nigerianischen Bischofskonferenz (CBCN) den Widerspruch, dass die B\u00fcrger eines ressourcenreichen Landes weiterhin in Armut leben. \u201eDer Reichtum aus unseren nat\u00fcrlichen Ressourcen kommt der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nicht zugute\u201c, so Erzbischof Ugorji. Dies sei inakzeptabel. Er nannte illegalen Bergbau und \u00d6lschmuggel als Hauptursachen f\u00fcr Einnahmeverluste und merkte an, dass durch diese beiden Aktivit\u00e4ten j\u00e4hrlich Millionen von Dollar verloren gingen, was auch die Unsicherheit versch\u00e4rfe. Reformen des Bergbausektors seien ein Schritt in die richtige Richtung, so Lucius Iwejuru Ugorji, zugleich brauche es aber den erg\u00e4nzenden Einsatz moderner Technologien, um Sicherheit im Sektor zu gew\u00e4hrleisten und Transparenz zu schaffen.<\/p>\n<p>\u201eDer Reichtum aus unseren nat\u00fcrlichen Ressourcen kommt der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nicht zugute\u201c<\/p>\n<p>Vertrauen der W\u00e4hler zur\u00fcckgewinnen <\/p>\n<p>Auch zur Wahlm\u00fcdigkeit und der sinkenden Wahlbeteiligung der Bev\u00f6lkerung \u00e4u\u00dferte sich der scheidende Pr\u00e4sident der Katholischen Bischofskonferenz Nigerias (CBCN) gegen\u00fcber ACI Africa. Die Wahlbeteiligung sei von 69 Prozent im Jahr 2003 auf 23 Prozent im Jahr 2023 und bei den j\u00fcngsten Wahlen im Hauptstadtterritorium Abuja sogar nur auf sieben Prozent gesunken, referierte er. \u201eEin Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass die W\u00e4hler kein Vertrauen mehr in den Wahlprozess haben\u201c, so der katholische Kirchenvertreter, \u201esie haben nicht das Gef\u00fchl, dass ihre Stimme z\u00e4hlt\u201c.<\/p>\n<p>Um das Vertrauen der \u00d6ffentlichkeit wiederherzustellen, m\u00fcsse die Nationalversammlung ihre Position zu den Wahlreformen \u00fcberdenken und korrekte Wahlen garantieren \u2013 etwa durch eine elektronische \u00dcbermittlung der Wahlergebnisse in Echtzeit von den Wahllokalen an die Ausz\u00e4hlungszentren, ohne menschliches Eingreifen. \u201eDas wird dazu beitragen, das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in den Wahlprozess zu st\u00e4rken\u201c, so Erzbischof Lucius Iwejuru Ugorji.<\/p>\n<p>Der Erzbischof \u00e4u\u00dferte sich in der vergangenen Woche am Rande der ersten Vollversammlung der Bischofskonferenz (CBCN) in Abuja gegen\u00fcber ACI Africa.<\/p>\n<p>(aciafrica \u2013 pr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Subventionen f\u00fcr einheimische Landwirte statt steigende Lebensmittelimporte: dazu hat der scheidende Pr\u00e4sident der Katholischen Bischofskonferenz Nigerias (CBCN) die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8785,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[358,232,77,283,2104,138],"class_list":{"0":"post-8784","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nigeria","8":"tag-bischoefe","9":"tag-gerechtigkeit","10":"tag-nigeria","11":"tag-politik","12":"tag-wahlen","13":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116457418424875761","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8784","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8784"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8784\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8785"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8784"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8784"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8784"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}