{"id":8888,"date":"2026-04-24T06:15:11","date_gmt":"2026-04-24T06:15:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8888\/"},"modified":"2026-04-24T06:15:11","modified_gmt":"2026-04-24T06:15:11","slug":"mehr-als-50-millionen-impfdosen-gegen-malaria-in-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8888\/","title":{"rendered":"Mehr als 50 Millionen Impfdosen gegen Malaria in Afrika"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/spritze-krankenschwester-100.jpg\" alt=\"Eine Krankenschwester impft ein Kind gegen Malaria.\" title=\"Eine Krankenschwester impft ein Kind gegen Malaria. | EPA\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 24.04.2026 \u2022 07:56 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        In Afrika konnten Tausende Kinderleben durch Malaria-Impfungen gerettet werden. Auch die Zahl schwerer Erkrankungen geht stark zur\u00fcck. Doch dieser historische Fortschritt steht auf der Kippe, weil die Finanzierung wegzubrechen droht.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Impfstoff-Allianz Gavi meldet Erfolge im Kampf gegen die Infektionskrankheit Malaria. Seit 2024 seien mehr als 50 Millionen Dosen Impfstoff in 25 L\u00e4ndern Afrikas verabreicht worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Erste Berichte aus L\u00e4ndern wie Kenia, Malawi, Ghana und Kamerun zeigten einen deutlichen R\u00fcckgang der Zahl schwerer Krankheitsf\u00e4lle und Einweisungen in Krankenh\u00e4user, betonte Gavi mit Blick auf den Welt-Malaria-Tag am Samstag.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Burkina Faso h\u00e4tten die Ausweitung der Impfungen und andere Ma\u00dfnahmen dazu beigetragen, die Malariaf\u00e4lle zwischen 2024 und 2025 um 32 Prozent zu senken. Die Fallzahlen bei Kindern unter f\u00fcnf Jahren seien stark zur\u00fcckgegangen. Auch die Zahl der malariabedingten Todesf\u00e4lle sei um die H\u00e4lfte gesunken.<\/p>\n<p>    Malaria-Programm: Finanzierung gef\u00e4hrdet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In den kommenden f\u00fcnf Jahren verfolgt Gavi das Ziel, weitere 50 Millionen Kinder vollst\u00e4ndig gegen Malaria zu impfen. Das werde sch\u00e4tzungsweise mehr als 180.000 Kinderleben retten. Obwohl es sich um eine der erfolgreichsten Impfstoffeinf\u00fchrungen handele, sei die Zukunft des Malaria-Programms aufgrund von Finanzierungsproblemen gef\u00e4hrdet. Die USA und andere L\u00e4nder streichen Gelder f\u00fcr die internationale Gesundheit zusammen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gavi ist eine \u00f6ffentlich-private Partnerschaft, die dazu beitr\u00e4gt, mehr als die H\u00e4lfte der Kinder weltweit gegen einige der t\u00f6dlichsten Krankheiten der Welt zu impfen. Seit der Gr\u00fcndung im Jahr 2000 hat Gavi nach eigenen Angaben dazu beigetragen, eine ganze Generation, mehr als 1,2 Milliarden Kinder, zu impfen. Dadurch sei die Kindersterblichkeit in vielen L\u00e4ndern mit niedrigem Einkommen halbiert worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisiert die drastische K\u00fcrzung von Entwicklungshilfe. Sie sieht derzeit zum ersten Mal eine &#8222;reale M\u00f6glichkeit, Malaria noch zu unseren Lebzeiten zu besiegen. Die Chancen standen noch nie so gut.&#8220; Es st\u00fcnden immer mehr L\u00f6sungen zur Verf\u00fcgung, etwa neue Impfstoffe, neue Behandlungsmethoden und bahnbrechende Technologien wie die genetische Ver\u00e4nderung von M\u00fccken.<\/p>\n<p>    WHO: 14 Millionen Todesf\u00e4lle seit 2000 verhindert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zum Weltmalariatag am 25. April startet die WHO eine neue Kampagne. Sie dr\u00e4ngt die Weltgemeinschaft, die Chance auf eine malariafreie Welt zu ergreifen. Inzwischen werden Millionen Kinder unter f\u00fcnf Jahren gegen Malaria geimpft oder erhalten in der M\u00fcckensaison vorbeugende Medikamente.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Einsatz von Moskitonetzen, die Vermeidung von Moskitobrutpl\u00e4tzen in bewohnten Gebieten und Impfungen haben nach WHO-Sch\u00e4tzung seit 2000 rund 2,3 Milliarden Erkrankungen und 14 Millionen Todesf\u00e4lle verhindert. Die Zahl der L\u00e4nder, in denen Malaria endemisch ist, fiel von 108 auf 80.<\/p>\n<p>    Resistenzen des Malaria-Erregers<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Neue Herausforderungen sind wachsende Resistenzen des Malaria-Erregers gegen Medikamente und die Ausbreitung der Malaria-M\u00fccke &#8222;Anopheles stephensi&#8220; aus Indien in Afrika.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Malaria ist eine lebensbedrohliche Krankheit, wenn sie nicht behandelt wird. Sie wird durch bestimmte M\u00fcckenarten auf Menschen \u00fcbertragen. Ausl\u00f6ser ist ein Parasit. Milde Symptome sind Fieber, Sch\u00fcttelfrost und Kopfschmerzen. Es kann aber auch zu Verwirrtheit, Krampfanf\u00e4llen und Atembeschwerden f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.04.2026 \u2022 07:56 Uhr In Afrika konnten Tausende Kinderleben durch Malaria-Impfungen gerettet werden. 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