{"id":9201,"date":"2026-04-24T14:35:25","date_gmt":"2026-04-24T14:35:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9201\/"},"modified":"2026-04-24T14:35:25","modified_gmt":"2026-04-24T14:35:25","slug":"humanitaerer-skandal-asb-sichert-sos-humanity-solidaritaet-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9201\/","title":{"rendered":"\u201eHumanit\u00e4rer Skandal\u201c: ASB sichert SOS Humanity Solidarit\u00e4t zu"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"340\" height=\"227\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/SOS-Humanity-Schiff.jpg\" alt=\"&quot;Humanit\u00e4rer Skandal&quot;: ASB sichert SOS Humanity Solidarit\u00e4t zu\" class=\"wp-image-37335\"  \/>Foto: SOS Humanity<\/p>\n<p>Bei seinem Besuch bei SOS Humanity im sizilianischen Syrakus kritisiert der ASB-Vorsitzende Knut Fleckenstein die Bundesregierung f\u00fcr die Budgetk\u00fcrzung in der Humanit\u00e4ren Hilfe: \u201eDiese kurzsichtige Politik wird verheerende Folgen haben.\u201c Der zivilen Seenotrettungsorganisation sagt er weiterhin die volle Solidarit\u00e4t des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland zu.<\/p>\n<p>\u201eLassen die Menschen mit ihren Fluchtursachen im Stich\u201c<br \/>Das Ausw\u00e4rtige Amt hat die finanzielle Unterst\u00fctzung der Seenotrettung dagegen im Jahr 2025 vollst\u00e4ndig eingestellt. Auch die Ausgaben f\u00fcr Humanit\u00e4re Hilfe im Ausland sanken im Bundeshaushalt drastisch: von 2,23 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf etwa eine Milliarde in 2025. Knut Fleckenstein: \u201eWir lassen die Menschen mit ihren Fluchtursachen im Stich: Im Koalitionsvertrag versprachen die Regierungsparteien, die humanit\u00e4re Hilfe zu st\u00e4rken \u2013 nur um die Mittel daf\u00fcr im Jahr 2025 um mehr als die H\u00e4lfte zu k\u00fcrzen. Diese kurzsichtige Politik wird verheerende Folgen haben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWer heute im Mittelmeer Menschen rettet, handelt nicht politisch, sondern menschlich. Und doch erleben wir weiterhin, dass zivile Seenotrettung behindert wird \u2013 durch Gesetze, durch Festsetzungen von Schiffen und durch politische Ma\u00dfnahmen, die Eins\u00e4tze erschweren\u201c, sagt Knut Fleckenstein. \u201eDas ist inakzeptabel. Wir stellen uns klar dagegen, dass Organisationen wie SOS Humanity unter Druck geraten und kriminalisiert werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Rettungsschiffe behindert werden, w\u00e4hrend das zentrale Mittelmeer eine der t\u00f6dlichsten Fluchtrouten der Welt bleibt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHumanity I\u201c zum wiederholten Mal festgesetzt<br \/>Zwischen 2014 und 2025 starben laut der Internationalen Organisation f\u00fcr Migration (IOM) mehr als 33.000 Fl\u00fcchtlinge im Mittelmeer oder wurden als vermisst gemeldet. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 sind laut IOM mehr als 600 Menschen gestorben oder werden vermisst \u2013 so viele wie noch nie seit 2014 in diesem Zeitraum. Die Dunkelziffer liegt wohl deutlich dar\u00fcber.<\/p>\n<p>SOS Humanity wurde 2015 als Teil des internationalen Verbundes SOS Mediterranee gegr\u00fcndet, der seitdem rund 40.000 Menschen aus dem Mittelmehr retten konnte. Seit 2022 betreibt die Organisation das Rettungsschiff Humanity I, welches seitdem 4.967 \u00dcberlebende an Bord nehmen konnte, 1.408 davon Minderj\u00e4hrige oder Kinder. Dennoch sieht sich die Besatzung zunehmenden Repressalien ausgesetzt. Zum wiederholten Mal wurde die Humanity I im Februar 2026 von den italienischen Beh\u00f6rden festgesetzt und mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belegt.<\/p>\n<p>Forderung: EU-koordiniertes Seenotrettungsprogramm<br \/>\u201eDie Realit\u00e4t ist: Solange es keine sicheren und legalen Wege nach Europa gibt, zwingt die Politik Menschen in lebensgef\u00e4hrliche Situationen. Das ist und bleibt ein humanit\u00e4rer Skandal\u201c, sagt Knut Fleckenstein. \u201eWir fordern die europ\u00e4ischen Staaten auf, endlich zu handeln: Es braucht jetzt ein EU-koordiniertes Seenotrettungsprogramm. Menschenleben zu retten ist Pflicht \u2013 und darf nicht l\u00e4nger der Zivilgesellschaft allein \u00fcberlassen werden.\u201c (ASB)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: SOS Humanity Bei seinem Besuch bei SOS Humanity im sizilianischen Syrakus kritisiert der ASB-Vorsitzende Knut Fleckenstein die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9202,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[39,29,4757,3854,4758],"class_list":{"0":"post-9201","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-afrika","8":"tag-africa","9":"tag-afrika","10":"tag-asb","11":"tag-seenotrettung","12":"tag-sos-humanity"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116460186778873737","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9201\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}