{"id":9222,"date":"2026-04-24T15:08:54","date_gmt":"2026-04-24T15:08:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9222\/"},"modified":"2026-04-24T15:08:54","modified_gmt":"2026-04-24T15:08:54","slug":"migrationspakt-tunesien-zahlt-60-millionen-euro-an-eu-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9222\/","title":{"rendered":"Migrationspakt: Tunesien zahlt 60 Millionen Euro an EU zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/tunesien-eu-104.jpg\" alt=\"Vertreter von EU und Tunesien sprechen \u00fcber den Migrationspakt.\" title=\"Vertreter von EU und Tunesien sprechen \u00fcber den Migrationspakt. | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 12.10.2023 \u2022 14:24 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Die EU will Tunesien viel Geld zahlen, damit weniger Fl\u00fcchtlinge \u00fcbers Mittelmeer kommen. Doch wegen des Streits \u00fcber den Migrationspakt hat Tunis nun einen Teil zur\u00fcckgezahlt. Kann das Abkommen damit weiter bestehen?\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Spannungen im Zuge des umstrittenen Migrationsdeals hat Tunesien 60 Millionen Euro Haushaltshilfe an die EU\u00a0zur\u00fcckgezahlt. Das teilte eine Sprecherin der EU-Kommission in Br\u00fcssel mit. Das nordafrikanische Land hatte zuvor bereits angek\u00fcndigt, die Mittel abzulehnen. Tunesien &#8222;nimmt nichts an, was Gnaden oder Almosen \u00e4hnelt&#8220;, hatte Pr\u00e4sident Kais Saied vergangene Woche gesagt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Ank\u00fcndigungen der EU st\u00fcnden im Widerspruch zu einer zuvor unterzeichneten Grundsatzvereinbarung. Worin Tunis genau einen Widerspruch sieht, wurde nicht genannt.<\/p>\n<p>    Hat das Abkommen weiter Bestand?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Man werde trotz der R\u00fcckzahlung weiter an dem Abkommen arbeiten, sagte die Sprecherin der EU-Kommission. Allerdings mehren sich Zweifel, ob das umstrittene Abkommen zur Migration zwischen Br\u00fcssel und Tunis Bestand haben wird.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Rahmen einer entsprechenden Absichtserkl\u00e4rung vom Juli sollte Tunesien Finanzhilfen von bis zu 900 Millionen Euro erhalten und im Gegenzug st\u00e4rker gegen Schlepper und illegale \u00dcberfahrten vorgehen. Die EU will damit erreichen, dass weniger Schleuserboote \u00fcber Tunesien nach Italien kommen. Tunesien ist eines der Haupttransitl\u00e4nder f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge aus Afrika mit Ziel Europa.<\/p>\n<p>    Auszahlung von 127 Millionen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die EU-Kommission hatte damals viel Kritik geerntet, weil der tunesischen Regierung Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde hatte dann im September angek\u00fcndigt, Tunesien rund 127 Millionen Euro auszuzahlen, um die Migration \u00fcber das Land zu verringern und die schw\u00e4chelnde Wirtschaft des Landes anzukurbeln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">67 Millionen Euro davon sollten f\u00fcr neue Schiffe und W\u00e4rmekameras, Such- und Rettungsaktionen, Ma\u00dfnahmen gegen Schleuser und R\u00fcckf\u00fchrung von Fl\u00fcchtlingen verwendet werden. Dazu kamen noch die 60 Millionen Euro Haushaltsunterst\u00fctzung, damit sich das Land von der Coronakrise erholt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.10.2023 \u2022 14:24 Uhr Die EU will Tunesien viel Geld zahlen, damit weniger Fl\u00fcchtlinge \u00fcbers Mittelmeer kommen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9223,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[436,4773,211,212],"class_list":{"0":"post-9222","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-tunesien","8":"tag-eu","9":"tag-migrationspakt","10":"tag-tunesien","11":"tag-tunisia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116460320337379925","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9222\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}