{"id":9260,"date":"2026-04-24T16:20:06","date_gmt":"2026-04-24T16:20:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9260\/"},"modified":"2026-04-24T16:20:06","modified_gmt":"2026-04-24T16:20:06","slug":"schutz-fuer-frauen-in-aethiopien-stiftung-menschen-fuer-menschen-staerkt-betroffene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9260\/","title":{"rendered":"Schutz f\u00fcr Frauen in \u00c4thiopien: Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen st\u00e4rkt Betroffene &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">08.10.2025 \u2013 11:21<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/17459\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/5cebfc67-349c-46b4-8a17-24bb00f40541\/MFM_Workshop%20zu%20sch%C3%A4~ellen%20Praktiken.jpg.jpg\" data-description=\"Projektgebiet Kawo Koysha in \u00c4thiopien: Nach einem Workshop zu sch\u00e4dlichen traditionellen Praktiken entscheidet Mekibeb Arka, ihre Tochter vor einer Beschneidung zu sch\u00fctzen. \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/17459 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"68e628ed270000fd2ca80994\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/schutz-f-r-frauen-in-thiopien-stiftung-menschen-f-r-menschen-st-rkt-betroffene-geschlechtsspezifisch.jpeg\"   alt=\"Schutz f\u00fcr Frauen in \u00c4thiopien: Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen st\u00e4rkt Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt in Konfliktgebieten\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/M%FCnchen\" title=\"News aus M\u00fcnchen \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a> (ots)<\/p>\n<p> &#8222;Die Welt gibt in 24 Stunden mehr f\u00fcr Waffen aus als in einem Jahr f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in Konfliktgebieten&#8220; &#8211; mit diesem eindringlichen Satz machte Pramila Patten, die UN-Sonderbeauftrage f\u00fcr sexualisierte Gewalt, den UN-Sicherheitsrat auf ein drastisches Missverh\u00e4ltnis aufmerksam. Insbesondere Frauen und M\u00e4dchen sind w\u00e4hrend Konflikten einem hohen Risiko ausgesetzt, Opfer sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt zu werden, h\u00e4ufig ohne Zugang zu medizinischer und psychologischer Hilfe. <\/p>\n<p> Die  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.menschenfuermenschen.de\/\">Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen (MFM)<\/a> setzt genau hier an: Gemeinsam mit der  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/fgaeet.org\/\">Family Guidance Association of Ethiopia (FGAE)<\/a> und in enger Zusammenarbeit mit der Lokalregierung der Verwaltungsregion Amhara in \u00c4thiopien hat die Organisation Ende 2023 ein Projekt ins Leben gerufen, das Frauen und M\u00e4dchen unterst\u00fctzt, die w\u00e4hrend des Amhara-Kriegs in der Konfliktzone von North Wollo Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt wurden. Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gef\u00f6rdert, und durch die Beratung von Engagement Global und deren Unterabteilung bengo erm\u00f6glicht. <\/p>\n<p>Beeindruckende Bilanz nach anderthalb Jahren Projektlaufzeit<\/p>\n<p> Nach rund 18 Monaten zeigt das Projekt deutliche Wirkung: \u00dcber 8.000 Frauen und M\u00e4dchen erhielten Zugang zu psychologischer Betreuung und psychosozialer Unterst\u00fctzung. Zudem erhielten knapp 100 Frauen ein Gr\u00fcnderinnen-Training, um wirtschaftliche Selbstst\u00e4ndigkeit und Sicherheit zu erreichen. Sechs vom Krieg zerst\u00f6rte Gesundheitseinrichtungen wurden wieder aufgebaut und renoviert, das medizinische Personal zudem in Behandlungsangeboten f\u00fcr Opfer sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt geschult. Rund 31.500 Menschen profitieren von den Renovierungen der Gesundheitseinrichtungen und dem verbesserten Behandlungsangebot in ihrer N\u00e4he. \u00dcber 14.000 M\u00e4nner und Frauen wurden dar\u00fcber hinaus durch Aufkl\u00e4rungskampagnen, \u00f6ffentliche Veranstaltungen und Schulprogramme f\u00fcr psychische Gesundheit sensibilisiert. <\/p>\n<p> &#8222;In einer von der FGAE und Menschen f\u00fcr Menschen durchgef\u00fchrten Studie gaben 53 Prozent der Frauen in der Konfliktregion North Wollo an, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt erlebt zu haben&#8220;, sagt Dr. Sebastian Brandis, Vorstandssprecher der Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen. &#8222;Der Bedarf an Schutz und St\u00e4rkung ist daher immens. Mit unseren integrierten Ma\u00dfnahmen schaffen wir nicht nur psychologische und wirtschaftliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Betroffenen, sondern leisten gleichzeitig wichtige Aufkl\u00e4rungsarbeit, um geschlechtsspezifischer Gewalt vorzubeugen. Besonders erfreulich ist, dass wir unsere Bem\u00fchungen f\u00fcr den Schutz und die Unterst\u00fctzung von Betroffenen sexualisierter Gewalt ab November 2025 in einem neuen, \u00e4hnlich konzipierten Projekt in Tigray mit Unterst\u00fctzung des BMZ f\u00fcr drei weitere Jahre fortsetzen k\u00f6nnen.&#8220; <\/p>\n<p>Menschen f\u00fcr Menschen setzt auf Pr\u00e4vention<\/p>\n<p> Neben den Projektma\u00dfnahmen in der Konfliktzone in Amhara setzt die Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen seit \u00fcber 40 Jahren in ihren derzeit dreizehn Projektregionen auf kontinuierliche Pr\u00e4vention, um sch\u00e4dlichen traditionellen Praktiken entgegenzuwirken. Zu letzteren z\u00e4hlen beispielsweise die Beschneidung weiblicher Genitalien, Fr\u00fchverheiratung von M\u00e4dchen oder auch Vergewaltigungen von M\u00e4dchen und Frauen, um Zwangsverheiratungen herbeizuf\u00fchren. <\/p>\n<p>Menschen f\u00fcr Menschen f\u00fchrt in verschiedenen Projektgebieten Aufkl\u00e4rungsveranstaltungen durch, bei denen lokale religi\u00f6se Autorit\u00e4ten, einflussreiche Gemeindemitglieder sowie Eltern \u00fcber die Folgen sch\u00e4dlicher traditioneller Praktiken informiert werden. Auch an Schulen setzt die Organisation direkt an: In speziellen Clubs werden Lehrkr\u00e4fte und Sozialarbeiterinnen geschult, damit sie Sch\u00fclerinnern und Sch\u00fcler beispielsweise im Rahmen eines Theaterst\u00fccks f\u00fcr die Gefahren von sch\u00e4dlichen traditionellen Praktiken sensibilisieren k\u00f6nnen. Ziel all dieser Ma\u00dfnahmen ist es, nachhaltige Verhaltens\u00e4nderungen in den Gemeinden zu bewirken &#8211; und Frauen und M\u00e4dchen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu er\u00f6ffnen. <\/p>\n<p>\u00dcber Menschen f\u00fcr Menschen<\/p>\n<p> Die Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen bringt seit \u00fcber 40 Jahren gemeinsam mit der Bev\u00f6lkerung in \u00c4thiopien die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung voran. In aktuell dreizehn l\u00e4ndlichen Projektregionen setzen rund 530 festangestellte \u00e4thiopische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die ganzheitlichen Projekte um. Mit rund 200 nachhaltigen Ma\u00dfnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen unterst\u00fctzt die Organisation die Menschen dabei, ihre Lebensumst\u00e4nde aus eigener Kraft zu verbessern. Den Grundstein f\u00fcr die Stiftung legte 1981 der Schauspieler Karlheinz B\u00f6hm (gest. 2014) in der Sendung &#8222;Wetten, dass..?&#8220;. Menschen f\u00fcr Menschen tr\u00e4gt durchgehend seit 1993 das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts f\u00fcr soziale Fragen (DZI). <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Paul Spethmann<br \/>Tel.: +49 (0) 89 38 39 79-84<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/17459\/mailto: paul.spethmann@menschenfuermenschen.org\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> paul.spethmann@menschenfuermenschen.org<\/a><br \/>Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen<br \/>Brienner Stra\u00dfe 46, 80333 M\u00fcnchen<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"08.10.2025 \u2013 11:21 Stiftung Menschen f\u00fcr Menschen M\u00fcnchen (ots) &#8222;Die Welt gibt in 24 Stunden mehr f\u00fcr Waffen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9261,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[2274,105,183,106,1008,883,2008,184,186,185,187,4792],"class_list":{"0":"post-9260","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aethiopien","8":"tag-thiopien","9":"tag-aethiopien","10":"tag-bild","11":"tag-ethiopia","12":"tag-frauen","13":"tag-geschlechtsspezifische-gewalt","14":"tag-hilfsorganisation","15":"tag-presse","16":"tag-pressemeldung","17":"tag-pressemitteilung","18":"tag-pressemitteilungen","19":"tag-stiftung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116460599687227582","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}