{"id":9281,"date":"2026-04-24T16:49:34","date_gmt":"2026-04-24T16:49:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9281\/"},"modified":"2026-04-24T16:49:34","modified_gmt":"2026-04-24T16:49:34","slug":"guinea-waehlt-praesidenten-sieg-des-putschfuehrers-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9281\/","title":{"rendered":"Guinea w\u00e4hlt Pr\u00e4sidenten &#8211; Sieg des Putschf\u00fchrers erwartet"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/08d21146a90b256986433890c33e00bb97f3efc3-90696885.jpg\" width=\"1400\" height=\"1050\" alt=\"\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>            Keystone-SDA        <\/p>\n<p>        Mehr als vier Jahre nach einem Putsch w\u00e4hlen die B\u00fcrger im westafrikanischen Guinea einen Pr\u00e4sidenten. Gerechnet wird mit einem Sieg des Putschf\u00fchrers, General Mamady Doumbouya, bereits im ersten Wahlgang. Sollte kein Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichen, ist eine Stichwahl vorgesehen.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        28. Dezember 2025 &#8211; 07:57\n<\/p>\n<p> (Keystone-SDA) Doumbouya hatte im September 2021 als Anf\u00fchrer eines Milit\u00e4rputsches den damaligen Pr\u00e4sidenten Alpha Cond\u00e9 gest\u00fcrzt und f\u00fchrt das Land mit rund 15 Millionen Einwohnern seither als \u00dcbergangspr\u00e4sident. Er tritt gegen acht Herausforderer an, denen kaum Chancen einger\u00e4umt werden. Der einflussreichste Oppositionspolitiker, Cellou Dalein Diallo, wurde ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich hatte sich der General verpflichtet, nicht zu kandidieren. Dieses Versprechen wurde jedoch durch eine neue Verfassung aufgehoben, die im September in einem umstrittenen Referendum angenommen wurde. Sie verl\u00e4ngert zudem die Amtszeit des Pr\u00e4sidenten von f\u00fcnf auf sieben Jahre. Beides stiess bei der Opposition auf scharfe Kritik.<\/p>\n<p>Hoffnungen auf Entwicklung durch Bergbauprojekt<\/p>\n<p>In der Hauptstadt Conakry pr\u00e4gen Wahlplakate mit dem Gesicht Doumbouyas das Stadtbild. Der General gilt als popul\u00e4r. Der Sturz Cond\u00e9s, dem Polizeigewalt vorgeworfen wurde und der trotz Widerstands eine weitere Amtszeit anstrebte, fand breite Unterst\u00fctzung. Zudem hoffen viele Guineer auf eine wirtschaftliche Entwicklung \u2013 insbesondere durch das Bergbau-Grossprojekt Simandou, eines der weltweit bedeutendsten Eisenerzvorhaben, das im November den Betrieb aufgenommen hat.<\/p>\n<p>Zugleich wird der \u00dcbergangsregierung vorgeworfen, hart gegen Proteste vorzugehen. Mehrere Aktivisten wurden in den vergangenen beiden Jahren festgenommen und gelten als verschwunden. Kritiker beklagen Einschr\u00e4nkungen der Pressefreiheit und Behinderungen der Opposition.<\/p>\n<p>Politische R\u00fcckkehr in die Region angestrebt<\/p>\n<p>Aussenpolitisch hat Guinea unter Doumbouya im Gegensatz zu anderen von Milit\u00e4rregierungen gef\u00fchrten Staaten der Region gute Beziehungen zu westlichen L\u00e4ndern bewahrt, insbesondere zu Frankreich. Mit der Wahl einer zivilen Regierung k\u00f6nnte Guinea zudem wieder in die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas aufgenommen werden, aus der das Land nach dem Putsch suspendiert worden war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keystone-SDA Mehr als vier Jahre nach einem Putsch w\u00e4hlen die B\u00fcrger im westafrikanischen Guinea einen Pr\u00e4sidenten. 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