{"id":9327,"date":"2026-04-24T17:52:12","date_gmt":"2026-04-24T17:52:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9327\/"},"modified":"2026-04-24T17:52:12","modified_gmt":"2026-04-24T17:52:12","slug":"krisen-in-gaza-und-sudan-bericht-266-millionen-menschen-litten-2025-unter-hunger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9327\/","title":{"rendered":"Krisen in Gaza und Sudan: Bericht: 266 Millionen Menschen litten 2025 unter Hunger"},"content":{"rendered":"<p>Krisen in Gaza und SudanBericht: 266 Millionen Menschen litten 2025 unter Hunger<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/GAZA-CITY-GAZA-AUGUST-15-Palestinians-wait-with-pots-in-their-hands-as-a-charitable-organization-dis.webp\" alt=\"GAZA-CITY-GAZA-AUGUST-15-Palestinians-wait-with-pots-in-their-hands-as-a-charitable-organization-distributes-food-to-Palestinians-suffering-food-crisis-under-Israeli-blockade-in-Gaza-City-Gaza-on-August-15-2025\"\/>In Teilen des Gazastreifens wurde 2025 eine Hungersnot ausgerufen. (Foto: picture alliance \/ Anadolu)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Weltweite Kriege und Konflikte f\u00fchren zu akuter Ern\u00e4hrungsunsicherheit. Mehr als 250 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr von Hunger betroffen. Eine Verbesserung ist nicht absehbar \u2013 im Gegenteil, die Lage droht sich zu versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Zahl hungernder Menschen bleibt nach einem Bericht des Globalen Netzwerks gegen Hungerkrisen (GNAFC) auf einem dramatisch hohen Niveau. Im vergangenen Jahr waren 266 Millionen Menschen in 47 L\u00e4ndern von akuter Ern\u00e4hrungsunsicherheit bedroht, wie es in dem aktuellen &#8222;Global Report on Food Crises&#8220; hei\u00dft. 1,4 Millionen Menschen mussten demnach unter katastrophalen Bedingungen ausharren &#8211; in Teilen von Haiti, Mali, dem Gazastreifen, dem S\u00fcdsudan, dem Sudan und dem Jemen. Zudem waren im vergangenen Jahr 35,5 Millionen Kinder akut unterern\u00e4hrt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Besonders konzentriert ist die Krise in wenigen L\u00e4ndern: Die meisten Betroffenen leben in nur zehn L\u00e4ndern, etwa Afghanistan, dem Sudan und dem Jemen. Insgesamt hat sich akute Ern\u00e4hrungsunsicherheit dem Bericht zufolge in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Das Ausma\u00df von Hunger bleibe alarmierend hoch. In dem Bericht wird hervorgehoben, dass vergangenes Jahr erstmals in der Geschichte des Berichts zwei Hungersn\u00f6te ausgerufen wurden &#8211; in einem Regierungsbezirk des Gazastreifens sowie in Teilen des Sudans.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit Blick auf das laufende Jahr zeichnet das Netzwerk ein d\u00fcsteres Bild: Anhaltende Konflikte, klimatische Bedingungen sowie globale wirtschaftliche Unsicherheit d\u00fcrften die Lage in vielen L\u00e4ndern auf kritischem Niveau halten oder sogar verschlechtern, hei\u00dft es. <\/p>\n<p>M\u00f6gliche Krisen durch Iran-Krieg<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran habe die Besorgnis noch verst\u00e4rkt, erkl\u00e4rt der Leiter des Internationalen Fonds f\u00fcr landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) der Vereinten Nationen, Alvaro Lario. Seine Organisation ist an der Erstellung des Berichts beteiligt. Er warnt, dass eine anhaltende St\u00f6rung des Energie- und D\u00fcngemittelhandels auf die globalen Lebensmittelm\u00e4rkte \u00fcbergreifen und Hungersn\u00f6te in importabh\u00e4ngigen, krisengesch\u00fcttelten L\u00e4ndern versch\u00e4rfen k\u00f6nnte. &#8222;Selbst wenn der Konflikt im Nahen Osten sofort enden w\u00fcrde, wissen wir, dass viele der Preisschocks bei Lebensmitteln und die Inflation in den n\u00e4chsten sechs Monaten eintreten werden&#8220;. Der GNAFC-Bericht \u00e4u\u00dfert eine \u00e4hnliche Sorge, h\u00e4lt eine genaue Bewertung allerdings f\u00fcr zu fr\u00fch. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Man beobachte keine vor\u00fcbergehenden Schocks mehr, sondern dauerhafte Krisen, sagt Lario. &#8222;Die Hauptbotschaft ist, dass Ern\u00e4hrungsunsicherheit kein isoliertes Problem mehr ist, sondern die globale Stabilit\u00e4t unter Druck setzt.&#8220;<\/p>\n<p>Weniger Finanzierung f\u00fcr Ma\u00dfnahmen <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Bundesentwicklungsministerium war dem Globalen Netzwerk gegen Hungerkrisen Anfang des Jahres beigetreten. Niels Annen, Staatssekret\u00e4r im Entwicklungsministerium, mahnt laut Mitteilung mit Blick auf den Bericht ein &#8222;starkes, gemeinsames und koordiniertes Handeln&#8220; an, das &#8222;humanit\u00e4re Hilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit miteinander verbinden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger kritisiert angesichts der Ergebnisse des Berichts einen R\u00fcckgang der Finanzierung humanit\u00e4rer Ma\u00dfnahmen. Jan Sebastian Friedrich-Rust, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Aktion gegen den Hunger, forderte &#8222;mehr internationale Solidarit\u00e4t, verl\u00e4ssliche finanzielle Zusagen und entschlossenes politisches Handeln&#8220;. Es geht darum, weitere Hungerkatastrophen zu verhindern und Millionen Menschen den Zugang zu Nahrung zu sichern.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mwa\/dpa\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Krisen in Gaza und SudanBericht: 266 Millionen Menschen litten 2025 unter HungerIn Teilen des Gazastreifens wurde 2025 eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9328,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[235],"tags":[1146,4568,3844,3643,647,2102,1885,4804,480,60,309,283,267],"class_list":{"0":"post-9327","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sudan","8":"tag-afghanistan","9":"tag-ernaehrung","10":"tag-gazastreifen","11":"tag-haiti","12":"tag-humanitaere-hilfe","13":"tag-hungerkatastrophen","14":"tag-iran-krieg","15":"tag-israel-krieg","16":"tag-jemen","17":"tag-kinder","18":"tag-mali","19":"tag-politik","20":"tag-sudan"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116460961377427709","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9327\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}