{"id":9383,"date":"2026-04-24T19:35:22","date_gmt":"2026-04-24T19:35:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9383\/"},"modified":"2026-04-24T19:35:22","modified_gmt":"2026-04-24T19:35:22","slug":"weitere-tote-bei-unruhen-in-mosambik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9383\/","title":{"rendered":"Weitere Tote bei Unruhen in Mosambik"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/mosambik-maputo-100.jpg\" alt=\"Ausgebranntes Geb\u00e4ude in Maputo\" title=\"Ausgebranntes Geb\u00e4ude in Maputo | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 25.12.2024 \u2022 22:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Die Unruhen nach den umstrittenen Wahlen in Mosambik halten an. Bei einem Gef\u00e4ngnisaufstand flohen mehr als 1.500 H\u00e4ftlinge, 33 wurden get\u00f6tet. Bei Ausschreitungen in mehreren St\u00e4dten kamen zahlreiche Menschen ums Leben.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Mosambik halten die Unruhen nach der umstrittenen Wahl im Oktober an. Nach Angaben der Polizei st\u00fcrmten Demonstranten f\u00fcnf Gef\u00e4ngnisse. 1.534 H\u00e4ftlinge seien allein aus dem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis Matola in Maputo befreit worden, von denen 33 bei Gefechten mit der Polizei get\u00f6tet worden seien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Angreifer erbeuteten demnach auch Waffen. Etwa 30 der Gefangenen st\u00fcnden in Verbindung mit bewaffneten Banden, die seit sieben Jahren f\u00fcr Anschl\u00e4ge und Unruhen in der n\u00f6rdlichen Provinz Cabo Delgado verantwortlich seien. Auch aus anderen Gef\u00e4ngnissen entkamen Dutzende Insassen. 150 seien bisher wieder gefasst worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Polizeichef Bernardino Rafael machte Proteste vor dem Gef\u00e4ngnis f\u00fcr den Aufstand verantwortlich. Dagegen sagte Justizministerin Helena Kida dem Sender Miramar TV, die Unruhen h\u00e4tten im Gef\u00e4ngnis begonnen und nichts mit den Demonstrationen au\u00dferhalb zu tun.<\/p>\n<p>    Unterschiedliche Angaben \u00fcber Todesopfer<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Maputo und anderen St\u00e4dten wurden Gesch\u00e4fte gepl\u00fcndert und Fahrzeuge und Geb\u00e4ude, darunter Polizeistationen und Parteizentralen der Frelimo, in Brand gesetzt. Innenminister Amade Miquidade sagte am Dienstag, seitdem seien 21 Menschen get\u00f6tet worden. Nach Angaben der zivilgesellschaftlichen Organisation Plataforme Decide sind seit Montag mindestens 56 Menschen ums Leben gekommen, 380 weitere wurden verletzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Proteste l\u00e4hmen das \u00f6ffentliche Leben. In Maputo errichteten Demonstranten Stra\u00dfensperren, zerst\u00f6rten Strommasten und raubten Banken aus. Viele Bewohner der Hauptstadt blieben am Weihnachtstag zu Hause, da sie \u00dcbergriffe bef\u00fcrchteten. Die Regierung setzt neben der Polizei auch Spezialkr\u00e4fte des Milit\u00e4rs und des Grenzschutzes ein.<\/p>\n<p>    Opposition erkennt Wahlergebnis nicht an<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Unruhen begannen, nachdem der Verfassungsrat am Montag die Wahl von Daniel Chapo, Kandidat der seit 49 Jahren regierenden Frelimo-Partei, mit 65 Prozent der Stimmen zum neuen Pr\u00e4sidenten best\u00e4tigte. Oppositionsf\u00fchrer Ven\u00e2ncio Mondlane, der demnach auf 24 Prozent der Stimmen kam, wies das Ergebnis als manipuliert zur\u00fcck. Das Oberste Gericht best\u00e4tigte dagegen den Wahlsieg von Frelimo.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mondlane k\u00fcndigte in einer Rede via Facebook an, sich am 15. Januar zum Pr\u00e4sidenten zu erkl\u00e4ren. Er h\u00e4lt sich seit Beginn der Unruhen nach der Wahl im Oktober im Ausland auf.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Mosambik leben rund 35 Millionen Menschen, von denen viele unter Armut und Misswirtschaft sowie den Auswirkungen des Klimawandels leiden. Die Partei Frelimo regiert die fr\u00fchere portugiesische Kolonie seit 1975. Seit 1994 finden regelm\u00e4\u00dfige Wahlen statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.12.2024 \u2022 22:44 Uhr Die Unruhen nach den umstrittenen Wahlen in Mosambik halten an. 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