{"id":9438,"date":"2026-04-24T21:00:30","date_gmt":"2026-04-24T21:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9438\/"},"modified":"2026-04-24T21:00:30","modified_gmt":"2026-04-24T21:00:30","slug":"d-welt-solidaritaet-mit-verfolgten-christen-in-nigeria-und-weltweit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9438\/","title":{"rendered":"D\/Welt: Solidarit\u00e4t mit verfolgten Christen in Nigeria und weltweit"},"content":{"rendered":"<p>Die katholische Kirche begeht den Gedenktag des Heiligen Stephanus als Gebetstag f\u00fcr verfolgte und bedr\u00e4ngte Christen. An bedr\u00e4ngte Christen in Nigeria, Pakistan, Indien und anderen Weltregionen erinnerte Bischof Betram Meier, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/vatikan\/news\/2025-12\/heiliger-stephanus-maertyrer-26-dezember-gedenken-christen.html\" title=\"26. Dezember: Gedenktag des Heiligen Stephanus \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2024\/dicembre\/26\/2024.12.26-Santo-Stefano.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"26. Dezember: Gedenktag des Heiligen Stephanus \"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Am 26. Dezember gedenkt die katholische Kirche des Heiligen Stephanus, des ersten M\u00e4rtyrers des Christentums. In Deutschland wird der Stephanus-Tag als Gebetstag f\u00fcr verfolgte und &#8230;\n     <\/p>\n<p>\u201eDas Martyrium des heiligen Stephanus ist keine alte Geschichte, die wir \u201aalle Jahre wieder\u2018 aufw\u00e4rmen\u201c, so Bischof Meier in einer Aussendung. \u201eDenn auch heute werden weltweit Christen ihres Glaubens wegen bedr\u00e4ngt und verfolgt, sei es mithilfe von Blasphemiegesetzen wie in Pakistan\u201c oder \u201eAntikonversionsgesetzen wie in Indien\u201c, so der Bischof. Auch in anderen Weltregionen gebe es \u201estaatliche Drangsalierung und Einengung kirchlicher Handlungsm\u00f6glichkeiten\u201c, so Meier.<\/p>\n<p>Beispiel Nigeria: Zielscheibe\u00a0islamistischer Terroristen <\/p>\n<p>Er denke besonders auch an die Christen im Norden Nigerias, die dieses Jahr im Fokus der bisch\u00f6flichen Initiative \u201eSolidarit\u00e4t mit verfolgten und bedr\u00e4ngten Christen in unserer Zeit\u201c stehen. \u201eSie sind immer wieder Zielscheibe islamistischer Terroristen. Beten wir an diesem Tag f\u00fcr die Not leidenden Christen und f\u00fcr alle, die unter religi\u00f6ser Verfolgung leiden\u201c, so Bischof Meier.<\/p>\n<p>Opfer der Islamisten in Nigeria werden auch moderate Muslime. So wurden am Mittwochabend im Nordosten Nigerias bei einem Anschlag auf eine Moschee f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. 35 Personen wurden demnach verletzt. Unbekannte hatten vor der Moschee auf einem belebten Markt in der Provinzhauptstadt Maiduguri kurz nach Beginn des Abendgebets einen Sprengsatz gez\u00fcndet.\u00a0<\/p>\n<p>Der Erzbischof von Abuja, Ignatius Kaigama, hatte im Vorfeld erkl\u00e4rt, die aktuelle Lage in Nigeria sei \u201ebrutal und furchtbar&#8220;. \u201eWir sind alle m\u00fcde wegen dieser Situation, m\u00fcssen aber dar\u00fcber sprechen&#8220;, schrieb er in einer Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz. Er verwies auf die j\u00fcngste Welle der Gewalt. So wurden im Bundesstaat Niger am 21. November mehr als 300 M\u00e4dchen und Jungen aus dem Internat der katholischen Schule St. Mary entf\u00fchrt, die inzwischen wieder freigelassen wurden.\u00a0<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t und Gebet <\/p>\n<p>Der Gebetstag am 26. Dezember ist Teil der 2003 gegr\u00fcndeten Initiative \u201eSolidarit\u00e4t mit verfolgten und bedr\u00e4ngten Christen in unserer Zeit\u201c, mit der die deutschen Bisch\u00f6fe in den Kirchengemeinden, aber auch in der gesellschaftlichen \u00d6ffentlichkeit auf die Diskriminierung und Drangsalierung von Christen in verschiedenen Teilen der Welt aufmerksam machen wollen. Die Initiative umfasst Solidarit\u00e4tsreisen in L\u00e4nder, in denen Christen verfolgt oder bedr\u00e4ngt werden, eine Arbeitshilfe, die eine Schwerpunktregion in den Blick nimmt, Gespr\u00e4che mit politisch Verantwortlichen, Besuche von Bisch\u00f6fen aus bedr\u00e4ngten Ortskirchen in Deutschland und ein F\u00fcrbittformular.<\/p>\n<p>(pm \u2013 pr)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die katholische Kirche begeht den Gedenktag des Heiligen Stephanus als Gebetstag f\u00fcr verfolgte und bedr\u00e4ngte Christen. 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