{"id":9707,"date":"2026-04-25T08:20:26","date_gmt":"2026-04-25T08:20:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9707\/"},"modified":"2026-04-25T08:20:26","modified_gmt":"2026-04-25T08:20:26","slug":"von-zaeunen-in-namibia-zu-trends-in-neuseeland-was-agrarreisen-bieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9707\/","title":{"rendered":"Von Z\u00e4unen in Namibia zu Trends in Neuseeland: Was Agrarreisen bieten"},"content":{"rendered":"<p>Lissa Peters ist angehende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Agrarreise-Anbieters Farm-Tours. Was ihre gr\u00f6\u00dften Erlebnisse sind, was Urlaub mit Landwirten besonders macht und wohin es als n\u00e4chstes geht erz\u00e4hlt sie im Interview. <\/p>\n<p>Frau Peters, Sie sind seit 2019 Reiseleiterin f\u00fcr Agrarreisen. Welche Reisen haben Sie besonders begeistert?<\/p>\n<p>Peters: In besonderer Erinnerung ist mir eine Tour mit E-Mountainbikes durch S\u00fcdtirol geblieben. Wir sind jeden Tag durch die Berge gefahren und haben uns die Direktvermarktung in der Region angesehen. <\/p>\n<p>Welches Ziel ist besonders beliebt?<\/p>\n<p>Peters: S\u00fcdamerika. Die Dimensionen, die man z.\u2009B. in Brasilien sieht, sind nicht vergleichbar mit dem, was wir aus Europa kennen. Fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig ist das Land noch lange nicht erschlossen. Der limitierende Faktor f\u00fcr die Produktion ist der Hafen in Paranagu\u00e1. Dorthin machen wir immer einen Abstecher. Es ist sehr eindrucksvoll, schon von Weitem zu sehen, wie sich in diesem Nadel\u00f6hr die Lkw stauen. <\/p>\n<p>Womit muss man rechnen, wenn man an einer Agrarreise teilnimmt?<\/p>\n<p>Peters: Die Reise ist gut durchgetaktet. Vom Transport zum Flughafen, den Fl\u00fcgen und Papieren bis zum Programm vor Ort k\u00fcmmern wir uns um alles. Am Flughafen im Land empf\u00e4ngt uns dann der \u00f6rtliche Reiseleiter. \u00dcbrigens sind die Agrarstudienreisen als Bildungsreisen steuerlich absetzbar.<\/p>\n<p>Wer sind diese Reiseleiter?<\/p>\n<p>Peters: Das sind Personen, die vor Ort vernetzt sind und flie\u00dfend Deutsch sprechen. Manchmal haben wir auch einen Dolmetscher dabei, damit die Kommunikation auf den H\u00f6fen sicher gelingt. Die Reiseleiter sind allesamt von uns ausgebildet und daf\u00fcr verantwortlich, dass wir vor Ort spontan auf W\u00fcnsche und Interessen eingehen k\u00f6nnen. Wir haben stets einen roten Faden vorbereitet, aber wir k\u00f6nnen nat\u00fcrlich individuell auf die Gruppe eingehen. <\/p>\n<p>K\u00f6nnen Sie daf\u00fcr ein Beispiel geben?<\/p>\n<p>Peters: Auf einer Reise in Namibia haben wir z.\u2009B. viel \u00fcber Z\u00e4une geredet. Die extensiven Fl\u00e4chen dort haben h\u00e4ufig um die 4.000\u202fha. Au\u00dferdem muss man mit Wildtieren wie Elefanten rechnen. Das macht die Frage, wie man die Fl\u00e4chen effektiv und kosteng\u00fcnstig einz\u00e4unen kann, elementar. Am Ende der Reise konnte ich die Art des Betriebes am Zaun erkennen. Das h\u00e4tte ich vorher auch nicht erwartet. <\/p>\n<p>Was ist f\u00fcr die Zukunft geplant?<\/p>\n<p>Peters: Im kommenden Jahr wollen wir eine neue Reise nach Neuseeland an-bieten. Einmal als 14-t\u00e4gige Fachreise \u00fcber beide Inseln und noch eine zweite Reise, die eher Roadtrip-Charakter haben soll und sich speziell an Junglandwirte richtet. Da wollen wir den Blick noch st\u00e4rker auf Innovationen, Perspektiven und Trends legen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lissa Peters ist angehende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Agrarreise-Anbieters Farm-Tours. 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