{"id":9864,"date":"2026-04-25T13:53:06","date_gmt":"2026-04-25T13:53:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9864\/"},"modified":"2026-04-25T13:53:06","modified_gmt":"2026-04-25T13:53:06","slug":"blutbeflecktes-sponsoring-fcb-schickt-vertreter-nach-ruanda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9864\/","title":{"rendered":"&#8222;Blutbeflecktes&#8220; Sponsoring? FCB schickt Vertreter nach Ruanda"},"content":{"rendered":"<p>Als &#8222;blutbefleckt&#8220; hat die Au\u00dfenministerin der Demokratischen Republik Kongo den Sponsorenvertrag zwischen dem FC Bayern und Ruanda bezeichnet. Der M\u00fcnchner Fu\u00dfballverein unterzeichnete im August 2023 den f\u00fcnfj\u00e4hrigen Vertrag. Daf\u00fcr macht der FC Bayern Werbung f\u00fcr Reisen nach Ruanda unter der Marke &#8222;Visit Ruanda&#8220;. \u00c4hnliche Kooperationen gibt es mit dem FC Arsenal und Paris St. Germain. Der franz\u00f6sische Meister soll daf\u00fcr rund 15 Millionen Euro pro Jahr kassieren.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenministerin der Demokratischen Republik Kongo, Th\u00e9r\u00e8se Kayikwamba Wagner, forderte die drei Fu\u00dfballvereine ausdr\u00fccklich auf, die Werbung f\u00fcr Ruanda einzustellen, berichtet die franz\u00f6sische Sportzeitung &#8222;L&#8217;Equipe&#8220;. <\/p>\n<p>Hunderte Tote und Tausende Verletzte  <\/p>\n<p>Der Grund: Ruanda unterst\u00fctzt Rebellen der Gruppe M23 mit Waffen und mit sch\u00e4tzungsweise 4.000 Soldaten. Gemeinsam haben sie Teile des Ostkongos eingenommen, vor allem die n\u00f6rdliche Provinzhauptstadt Goma. Laut der Vereinten Nationen wurden dabei bislang mindestens 700 Menschen get\u00f6tet und nahezu 3.000 verletzt. &#8222;Tausende Menschen sitzen derzeit in der Stadt Goma fest und haben nur begrenzten Zugang zu Nahrung, Wasser und Sicherheit. (&#8230;) Unz\u00e4hlige Menschenleben sind verloren gegangen; Vergewaltigungen, Morde und Raub\u00fcberf\u00e4lle herrschen vor. F\u00fcr diese Misere ist Ihr Sponsor direkt verantwortlich&#8220;, hei\u00dft es demnach in dem Schreiben.<\/p>\n<p>Kampf um Bodensch\u00e4tze <\/p>\n<p>Der Konflikt zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo herrscht seit Jahrzehnten. Doch vor einer Woche ist die Lage eskaliert. Es geht vor allem um wertvolle Bodensch\u00e4tze, die Ruanda aus dem Nachbarland Kongo ins eigene Land schmuggelt und von dort aus in alle Welt exportiert. Geschmuggelt werden Berichten zufolge Gold, aber auch Coltan, das wichtig f\u00fcr die Herstellung von Mobiltelefonen ist.<\/p>\n<p>Vertreter des FC Bayern wollen nach Ruanda reisen<\/p>\n<p>Aus Kreisen des FC Bayern erfuhr der Bayerische Rundfunk, dass der Verein aufgrund der Ereignisse im Kongo sehr besorgt sei. Man stehe im Austausch mit dem Partner vor Ort. Zudem hole man sich Einsch\u00e4tzungen von offiziellen deutschen Stellen ein, um das eigene Vorgehen zu beraten. Im Anschluss sei eine Reise nach Ruanda geplant, um weitere Schritte zu besprechen. Wann die Reise stattfinden soll, ist noch unklar. <\/p>\n<p>Die Verbindung des FC Bayern nach Ruanda besteht aus zwei S\u00e4ulen. Neben dem Sponsoring von Visit Ruanda leistet der FC Bayern humanit\u00e4re Hilfe in Form von Fu\u00dfballcamps.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.br.de\/mediathek\/podcast\/radiowissen\/voelkermord-in-ruanda-und-die-welt-sieht-zu-1\/32004\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ruanda, wo 1994 ein V\u00f6lkermord<\/a> f\u00fcr das grausamste und blutigste Kapitel in der Geschichte des kleinen Staates gesorgt hatte, ist in den vergangenen Jahren verst\u00e4rkt auf dem Sportmarkt aktiv geworden. Im Radsport wurde die Tour of Ruanda ins Leben gerufen. Im September soll zum ersten Mal eine Rad-Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden stattfinden. Ruanda soll auch Interesse an der Austragung eines Formel-1-Rennens haben. <\/p>\n<p>Mit Informationen von dpa <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als &#8222;blutbefleckt&#8220; hat die Au\u00dfenministerin der Demokratischen Republik Kongo den Sponsorenvertrag zwischen dem FC Bayern und Ruanda bezeichnet.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9865,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[188,4973,152,403,404,4972],"class_list":{"0":"post-9864","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-demokratische-republik-kongo","9":"tag-fc-bayern","10":"tag-fussball","11":"tag-ruanda","12":"tag-rwanda","13":"tag-sponsoring"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116465683840173692","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9864","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9864"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9864\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9865"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9864"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9864"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9864"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}