{"id":9952,"date":"2026-04-25T17:27:40","date_gmt":"2026-04-25T17:27:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9952\/"},"modified":"2026-04-25T17:27:40","modified_gmt":"2026-04-25T17:27:40","slug":"ruanda-und-kongo-besiegeln-friedensabkommen-im-beisein-trumps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/9952\/","title":{"rendered":"Ruanda und Kongo besiegeln Friedensabkommen \u2013 im Beisein Trumps"},"content":{"rendered":"<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Seit 30 Jahren tobte ein blutiger Konflikt zwischen Ruanda und dem Kongo. US-Pr\u00e4sident Trump hat einen Friedensvertrag mit vermittelt \u2013 und auch was f\u00fcr die USA herausgeschlagen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Die Staatschefs der Demokratische Republik Kongo und Ruanda, F\u00e9lix Tshisekedi und Paul Kagame, haben in Anwesenheit von US-Pr\u00e4sident <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/lifestyle\/leute\/themen\/donald-trump-4540962.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> einen Friedensvertrag unterschrieben. Er soll den seit mehr als 30 Jahren w\u00e4hrenden blutigen Konflikt im rohstoffreichen Ostkongo beenden. Die Unterzeichnung fand im Friedensinstitut in Washington statt, das kurz zuvor in Donald J. Trump Friedensinstitut umbenannt wurde.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Trump k\u00fcndigte an, dass die <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/usa-4540794.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> mit beiden L\u00e4ndern bilaterale Abkommen \u00fcber den Abbau seltener Erden unterzeichnen. Die USA w\u00fcrden einige ihrer bedeutendsten Unternehmen in diese beiden L\u00e4nder entsenden, &#8222;und alle werden viel Geld verdienen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Der Rohstoffreichtum des <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/kongo-4130622.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kongo<\/a> hat seit jeher Begehrlichkeiten sowohl bei ausw\u00e4rtigen M\u00e4chten und bei bewaffneten Gruppen geweckt. Schon vorab war vermutet worden, dass mit dem Friedensabkommen auch wirtschaftliche Interessen der USA verbunden sein k\u00f6nnten, die ihr politisches Gewicht nutzten, um die Pr\u00e4sidenten aus Kigali und Kinshasa an einen Tisch zu bringen \u2013 etwas, was Vermittlern verschiedener afrikanischer Staatengemeinschaften nicht gelungen war.<\/p>\n<p>  Lob f\u00fcr Trump, aber kein Handschlag<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Mit dem Abkommen werde der Weg f\u00fcr einen &#8222;dauerhaften Frieden&#8220; geebnet, verk\u00fcndete Trump am Donnerstag bei der Zeremonie in Washington. Deutlich zur\u00fcckhaltender \u00e4u\u00dferten sich der Staatschef von <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/ruanda-4144118.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ruanda<\/a>, Paul Kagame, sowie der Pr\u00e4sident der Demokratischen Republik Kongo, F\u00e9lix Tshisekedi. Denn die K\u00e4mpfe halten an.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Kagame w\u00fcrdigte in seiner Rede, es habe in dem langen Krieg viele Versuche gegeben, aber Trump habe es nun geschafft. Pr\u00e4sident <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/themen\/felix-tshisekedi-8524646.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tshisekedi<\/a> sprach vom Beginn eines neuen Weges, der schwierig sein werde. &#8222;Aber es ist ein Weg, auf dem Frieden nicht nur ein Wunsch und ein Ziel sein wird, sondern ein Wendepunkt.&#8220; Die beiden Pr\u00e4sidenten w\u00fcrdigten sich bei der Zeremonie kaum eines Blicks und sch\u00fcttelten sich nach der Unterzeichnung auch nicht die Hand.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Noch kurz vor der Zeremonie hatten sich beide L\u00e4nder vorgeworfen, die Spannungen anzuheizen. Die beiden L\u00e4nder hatten bereits Ende Juni nach Vermittlung der USA, Katars und der Afrikanischen Union eine Waffenruhe in Washington vereinbart. Die K\u00e4mpfe halten aber an, wie AFP-Reporter vor Ort berichten.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die Unterzeichnung des Friedensabkommens baut auf einer grunds\u00e4tzlichen Friedensvereinbarung von vor einigen Monaten auf. Unter anderem verpflichten sich Ruanda und die Demokratische Republik Kongo, die territoriale Integrit\u00e4t des jeweils anderen Landes zu achten und jede Aggression sowie die Unterst\u00fctzung bewaffneter Gruppen zu unterlassen.<\/p>\n<p>  Wie Experten die Chancen f\u00fcr Frieden einsch\u00e4tzen<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Trump sprach von einem &#8222;Wunder&#8220;. Die Menschen beider L\u00e4nder h\u00e4tten &#8222;viel Zeit damit verbracht, sich gegenseitig zu t\u00f6ten, und jetzt werden sie viel Zeit damit verbringen, sich zu umarmen und H\u00e4ndchen zu halten&#8220;. Zudem w\u00fcrden sie &#8222;die Vereinigten Staaten von Amerika wirtschaftlich auszunutzen, wie es jedes andere Land tut&#8220;, f\u00fcgte der US-Pr\u00e4sident unter dem Gel\u00e4chter des Publikums hinzu.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Fraglich ist nach Einsch\u00e4tzung von Experten in der Region allerdings, ob das Abkommen tats\u00e4chlich ein Ende des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts erm\u00f6glicht. &#8222;Die Erwartungen sind eher vorsichtig&#8220;, sagte die Mitarbeiterin einer deutschen Hilfsorganisation der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Es ist ein Mosaikstein.&#8220;<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Wichtiger als die jetzige Vereinbarung sind nach Einsch\u00e4tzungen von Experten Verhandlungen in Doha, an denen auch Vertreter der von Ruanda unterst\u00fctzten Miliz M23 teilnehmen, die Anfang des Jahres die Provinzhauptst\u00e4dte Goma und Bukavu in den Kivu-Provinzen einnahm und in den von ihr kontrollierten Gebieten ein eigenes Verwaltungssystem aufbaute. Die Miliz kontrolliert auch einige der gr\u00f6\u00dften Koltanminen in der Region.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda schwellt seit Jahrzehnten ein blutiger Konflikt um den an Bodensch\u00e4tzen reichen Osten der DR Kongo. Anfang des Jahres war dort die Miliz M23 eingefallen, wodurch sich die Lage nochmals versch\u00e4rft hatte. Ruanda bestreitet, die M23 zu unterst\u00fctzen. Experten der Vereinten Nationen gehen jedoch davon aus, dass die ruandische Armee eine &#8222;entscheidende&#8220; Rolle in der Offensive der Miliz gespielt habe.<\/p>\n<p>\n    AFP \u00b7 DPA\n  <\/p>\n<p>\n    rw\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Artikel anh\u00f6ren Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Seit 30 Jahren tobte ein blutiger Konflikt zwischen Ruanda&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9953,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[403,404],"class_list":{"0":"post-9952","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-ruanda","9":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116466525318848399","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9952"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9952\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9953"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}