Mehrere Ärzte können nicht helfen
Baby stirbt in Dreamliner nach Paris
23.02.2026 – 19:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Maschinen am Flughafen „Charles de Gaulle“ in Paris (Archivbild): Ein Säugling starb auf dem Weg nach Frankreich. (Quelle: IMAGO/STR/imago)
An Bord einer Boeing 787 fragt das Personal auf einmal um Hilfe: Die Flugbegleiter suchen dringend einen Arzt – denn ein Baby schwebt in akuter Lebensgefahr.
Tragischer Vorfall an Bord von Flug AF815: Wie die Fluggesellschaft Air France mitteilt, ist die Maschine von Nairobi nach Paris am Montagmorgen mit einem toten Baby an Bord in der französischen Hauptstadt gelandet. Der Säugling sei während des Flugs gestorben, berichteten mehrere französische Medien übereinstimmend.
Demnach setzte bei dem Kind plötzlich der Atem aus. Das Baby habe an einer schweren Herzerkrankung gelitten, hieß es. Es war auf dem Weg nach Frankreich, um dort behandelt zu werden.
Die Besatzung habe wie vorgeschrieben Kontakt mit der Leitstelle des Pariser Rettungsdienstes aufgenommen, teilte ein Air-France-Sprecher mit. Die Leitstelle habe Ratschläge zur Versorgung des kranken Säuglings gegeben.
Außerdem habe sich die Besatzung der Boeing 787 mit der Bitte um Hilfe an die Passagiere gewandt. An Bord des Dreamliners hätten sich mehrere Ärzte befunden, doch auch ihr Eingreifen habe das Kind nicht retten können.
Der Säugling sei von einem nicht näher bezeichneten Erwachsenen begleitet worden, hieß es zudem. Weitere Angaben machte Air France nicht. Die Maschine war am Sonntagabend in der Hauptstadt Kenias gestartet und am Montagmorgen um 6.09 Uhr in Paris gelandet.
