Auch wenn sein Tor im Freitag-Auftaktmatch der 26. Bundesliga-Runde für den FC Red Bull Salzburg gegen den LASK (2:3) am Ende nicht zu einem Punkt reichte, bewies Maurits Kjaergaard beim 2:2-Ausgleichtstor seine Schussqualitäten und Klasse. Für den 22-Jährigen, der seit Sommer 2019 bei den Roten Bullen ist und noch einen Vertrag bis Juni 2028 hat, dennoch eine persönliche Befreiuung nachdem der Däne seinen Stammplatz verloren hat. Auch aufgrund von Verletzung, nach der sich der Langzeit-Bulle nach herausfordernden Monaten Schritt für Schritt zurück in die Spur arbeitet. Doch wie geht es weiter mit ihm bei RBS? 

Auch wenn der FC Red Bull Salzburg im Kalenderjahr national weiter im Frühjahr auf den ersten Heimsieg wartet und durch das 2:3 gegen den LASK in der Red Bull Arena wettbewerbsübergreifend bereits die vier Niederlage im Kalenderjahr kassierte, war Mauris Kjaergaard – auch durch sein zweites Saisontor – womöglich einer der Gewinner der Partie.

Wechselgerüchte sorgten für Unruhe

Maurits Kjaergaard war zwischenzeitlich nicht einmal Teil des Spieltagskaders von Red Bull Salzburg – als Begründung wurden unzureichende Leistungen im Training angeführt. Inzwischen zeichnet sich jedoch eine deutliche Trendwende ab. RBS-Cheftrainer Daniel Beichler betonte nach der Partie gegen den LASK, dass der offensive Mittelfeldspieler in den vergangenen Wochen aus seiner Sicht eine erhebliche Leistungssteigerung gezeigt habe. Besonders im Training habe der 22-Jährige mit großem Einsatz überzeugt und sich spürbar aufgedrängt.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt ein Bericht der „Salzburger Nachrichten“. Demnach soll Kjaergaard (Marktwert: 8 Mio. Euro lt. transfermarkt.de) in der Winterpause einen möglichen Transfer zum deutschen Bundesligisten RB Leipzig ausgeschlagen haben – eine Entscheidung, die intern offenbar nicht überall auf Zustimmung gestoßen ist.

Dabei galt der Däne, der mit Red Bull Salzburg drei Meistertitel und einen ÖFB-Cup-Gewinn holte und für die Mozartstädter 128 Pflichtpartien (19 Tore, 31 Assists) absolvierte, lange Zeit als einer der nächsten Kandidaten für einen lukrativen Transfer aus Salzburg. Nach mehreren verletzungsbedingten Rückschlägen liegt der Fokus nun darauf, sportlich wieder an frühere Leistungen anzuknüpfen. Ein spätes Tor gegen den LASK setzte zuletzt ein klares Signal, dass der 1,92 Meter-Mann auf dem Weg zurück zu alter Stärke ist.

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