Mit einem sogenannten AT-Alert auf den Handys wurde die lokale Bevölkerung nach dem Vollbrand des Hotel-Dachstuhls dazu aufgefordert, alle Fenster und Türen geschlossen zu halten und das Zentrum von Seefeld zu meiden.
Der Dachstuhl eines Hotels im Zentrum des Tiroler Tourismusorts Seefeld (Bezirk Innsbruck-Land) ist Montagabend in Vollbrand geraten. Dies erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der APA. Meterhohe Flammen stiegen auf, dichter schwarzer Rauch war weithin zu sehen. Medienberichten zufolge handelt es sich um das bekannte Hotel „Klosterbräu“. Zwei Personen wurden laut Exekutive leicht verletzt. Bei ihnen bestand der Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Es handle sich dabei nicht um Einsatzkräfte.
Weil das Feuer auf eine angrenzende Kirche überzugreifen drohte, wurde diese vorsorglich evakuiert. Wertvolles Inventar soll aus dem Gotteshaus gebracht worden sein. In Brand geriet die Kirche aber bisher nicht. Die Gemeindeeinsatzleitung gab indes am Montagabend einen sogenannten AT-Alert für die lokale Bevölkerung aus.
Die Bürger wurden laut einer Aussendung des Landes ersucht, im Nahbereich alle Fenster, Türen und Dachluken zu schließen. Menschen sollten darüber hinaus das Ortszentrum von Seefeld meiden. Zudem sei die Bevölkerung aufgefordert, im Nahbereich des Einsatzortes Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten.
Elf Feuerwehren kämpften indes gegen die Flammen an. Laut orf.at könnten die Löscharbeiten die ganze Nacht andauern. Laut ersten Informationen war der Betrieb beim Ausbruch des Brandes geschlossen. Es sollen aber Bauarbeiten durchgeführt worden sein. (APA)
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