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Dortmund (Nordrhein-Westfalen) – Der beliebte Komiker Torsten Sträter (59) hat mehrere Auftritte abgesagt. Jetzt macht er den Grund öffentlich: Tumor-Diagnose! Diese Mitteilung veröffentlichte Sträter auf seiner Website.
Nach den abgesagten Auftritten wuchs unter Fans schnell die Sorge, der Kabarettist könnte erneut an Depressionen erkrankt sein. Das weist Torsten Sträter nun zurück: „Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur.“

Comedian Torsten Sträter begeistert sein Publikum mit Humor und regt dabei immer wieder auch zum Nachdenken an
Foto: Schneider-Press/Raphael Stötzel
Weiter schreibt Sträter: „Glücklicherweise befinde ich mich in den Händen überaus fähiger Ärztinnen und Ärzte. Dies führt natürlich dazu, dass ich seit Wochen sehr engmaschig und kompetent behandelt werde, und zwar so intensiv, dass ich kaum die Möglichkeit hätte, meine geliebten Auftritte wahrzunehmen.“ Um welche Art von Tumor es sich genau handelt, offenbart er nicht.
Hoffnung auf Bühnen-Comeback im Mai
Seine Tour-Termine von Januar bis April musste Torsten Sträter zwar ersatzlos absagen, doch danach dürfen sich Fans wieder auf Auftritt von ihm freuen: „Im Mai sieht’s schon ganz anders aus. Da werden wir uns sehen, und darauf freue ich mich sehr.“
Mehr zum ThemaTorsten Sträter erklärt lange Funkstille
Sträter bittet seine Fans zugleich um Verständnis für die lange Funkstille: „Es liegt einfach in der Natur der Sache, dass derartige Erkrankungen dazu führen, dass man sich um nichts anderes kümmert und erst einmal für nichts anderes einen Kopf hat.“

Fans kennen Sträter mit Bart. In seiner Erklärung sagt er, dass ihm dieser ausgefallen ist – doch das ist derzeit wohl sein geringstes Problem
Foto: picture alliance/Jens Niering
Sträters Barthaare fielen aus
Trotz der Tumor-Diagnose verliert er nicht seinen Humor und schreibt in seiner Stellungnahme: „Es ist auch nicht nötig, mir alternative Behandlungsmethoden anzubieten – ich bin schon froh, dass ich das alles bis hierhin sehr gut vertragen habe. Wenn man davon absieht, dass mir mein kompletter Bart auf den Pullover rieselte. Der wächst aber gerade nach, und vermutlich werden Bärte generell überschätzt.“

Torsten Sträter bei der Weihnachtsmatinée der Solidarfonds-Stiftung NRW in Witten am 14. Dezember 2025 – dort stand er vor seinen Absagen am 12. Januar 2026 zum letzten Mal auf der Bühne
Foto: Solidarfonds NRW
Sein Statement schließt der Entertainer mit den Worten „Also: Wir sehen uns im Mai“ – und ergänzt humorvoll: „Und bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich in meiner Show aus Erholungsgründen statt der üblichen drei Stunden vielleicht lediglich zwei Stunden vierzig spiele.“