Sony Pictures und Regisseur Zach Cregger haben auf der CinemaCon 2026 die Katze aus dem Sack gelassen und frisches Filmmaterial zum kommenden „Resident Evil“-Film gezeigt, das eine Rückkehr zu den Wurzeln des Survival-Horrors verspricht.
Nachdem die letzten Ausflüge von „Resident Evil“ auf die Leinwand bei Fans eher für Stirnrunzeln sorgten, sind die Erwartungen an das kommende Reboot so hoch wie nie. Schließlich sitzt mit Zach Cregger („Barbarian“, „Weapons“) der wohl angesagteste Horror-Regisseur der Stunde auf dem Regiestuhl, der obendrein auch noch selbst bekennender Fan der Vorlage ist.
Und offenbar scheint man dieses Mal tatsächlich den richtigen Ton zu treffen: Nachdem Berichten zufolge schon erste Test-Screenings für Begeisterung gesorgt haben, präsentierte man nun auch im Rahmen der CinemaCon 2026 erstes Material aus dem neuen „Resident Evil“-Film, die überaus positiv stimmen.
Zombies, Schnee und purer Terror: Das zeigt das erste Material
Die schlechte Nachricht vorweg: Das Material wurde lediglich hinter verschlossenen Türen gezeigt und ist (noch) nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Doch Entertainment Weekly hat glücklicherweise zusammengefasst, was es zu sehen gab – und das weckt sofort Erinnerungen an die ikonische Survival-Horror-Reihe von Capcom.
Im Mittelpunkt des Clips steht der neue, von Austin Abrams verkörperte Protagonist Bryan, der bei dichtem Schneegestöber eine Autopanne erleidet und in einem abgelegenen Haus Schutz sucht. Doch als er ein funktionierendes Telefon findet, um seine Freundin zu erreichen, bricht der Horror los. Seine Worte im Trailer: „Ich stecke gerade in einer echt beschissenen Situation.“

Darüber hinaus zeigte das Material auch blutige Aufeinandertreffen in einer Kanalisation mit einem „aufgedunsenen Zombie“ sowie eine klaustrophobische Flucht durch eine Stadt, in der die Untoten buchstäblich von den Dächern regnen und auf dem Asphalt sowie auf parkenden Autos zerschellen.
Und wer Creggers bisherige Werke kennt, weiß um seine Vorliebe für extreme Plot-Twists. Mit „Resident Evil“ schlägt er jedoch einen anderen Weg ein, wie er selbst erklärte: „Anders als in meinen letzten beiden Filmen wird es keine narrativen Akrobatiken geben. Man wird fest an einen einzelnen Protagonisten gebunden sein, auf einer Reise zu Fuß von Punkt A nach Punkt B.“
Fan-Service pur? Originalgetreues Spielgefühl geplant
Ohnehin scheint Cregger genau zu wissen, worauf es ankommt, und gab vor dem geladenen Publikum in Las Vegas Einblicke in seine eigene Gaming-Biografie: „In den letzten Jahrzehnten habe ich eine Unmenge an Resident Evil gespielt. Ich habe eine peinliche Anzahl an Stunden in diese Spiele investiert. Ich liebe die Atmosphäre, ich liebe das Pacing, ich liebe das Ressourcen-Management und ich liebe das Grauen. Es ist einfach von Natur aus filmisch.“
Somit steht für den Regisseur fest: „Resident Evil“ sei „der absolute Goldstandard des Survival-Horrors“. Dementsprechend groß war zu Beginn auch der Respekt davor, das Franchise zu adaptieren: „Als ich mich entschied, meinen Hut in den Ring zu werfen […], wusste ich, dass ich in große Fußstapfen trete.“
Weitere spannende Details zum gezeigten Material lieferte zudem der bekannte Insider Dusk Golem, der in einem X-Beitrag verriet, dass sich der Film auch Themen wie dem Ressourcen-Management widmet. So wird man Bryan dabei zusehen, wie er seine Munition zählt und abwägen muss, welche Gegenstände er mitnimmt.
Ein weiteres Highlight für Puristen: Man wird dem Protagonisten die gesamte Zeit über folgen – ganz ohne Zeitsprünge oder Schnitte weg von seiner Reise. Sogar Referenzen an die festen Kameraperspektiven der frühen Klassiker sollen mit von der Partie sein.
Letztlich verspricht Cregger eine „völlig originelle Geschichte“, die jedoch so tief in der Lore und dem Stil der Vorlage verwurzelt ist, dass Fans sich sofort zu Hause fühlen werden. Das Ziel des Regisseurs ist klar: Der Film soll in erster Linie das unverwechselbare Gefühl der Spiele einfangen.
Und nachdem der erste Teaser auf der CinemaCon gezeigt wurde, dürfte es nun nicht mehr lange dauern, bis das Videomaterial auch für die Allgemeinheit veröffentlicht wird. Ohnehin sollte das Marketing bald anrollen, schließlich ist der Kinostart von „Resident Evil“ bereits für den 17. September 2026 geplant.
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