FPÖ ortet „fatalen Irrweg“
Keinen „großen gemeinsamen Wurf“, sondern einen „fatalen gemeinsamen Irrweg“ sah hingegen FPÖ-Abgeordneter Gernot Darmann im Asyl- und Migrationspart bzw. dessen Umsetzung und sprach von einem „Massenmigrationspackerl“. Irreguläre Massenmigration werde einfach durch legale Migration ersetzt, da die Verantwortlichen noch nicht erkannt hätten, dass es „längst an der Zeit für einen Asylstopp“ sei, wie ihn ihr eigener Antrag vorsehe. Doch anstatt die Probleme im Asylbereich zu lösen, würden diese nun lediglich „weiterverwaltet“ und etwa mit der Schaffung eines neuen Aufenthaltstitels weitere Pull-Faktoren produziert, führte Darmann aus. Besonders stieß er sich an den aus seiner Sicht überschießenden Auflagen, die von sicheren Drittstaaten erfüllt werden müssten, um dort die vorgesehenen Rückkehrzentren errichten zu können. Darmann zeigte sich „gespannt“, wo man jene Drittstaaten finden werde, die diesen Kriterien bezüglich Lebensstandard, Gesundheitsversorgung und Bildungsangebot entsprechen.