
Die Verhandlung wurde in Abwesenheit des Angeklagten geführt
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Am Dienstag ist ein 63-Jähriger am Landesgericht Wien zu acht Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Er hatte im April 2025 einem jüdischen Geschäftsmann gedroht dessen Geschäft anzuzünden und ihn mit seinen Kopfhörern geschlagen. Einem Polizisten versuchte er, einen Kopfstoß zu versetzen. Verurteilt wurde er wegen gefährlicher Drohung, Körperverletzung und versuchter Körperverletzung sowie Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
„Ich bin ein persisch-iranischer Terrorist. Ich bring dich um, du scheiß Jude, dich und deine ganze Familie und dein scheiß Geschäft zünde ich an“, soll der Angeklagte laut dem Geschädigten gesagt haben. Freigesprochen wurde der 63-Jährige allerdings von den Vorwürfen der Beleidigung und der Sachbeschädigung. Das Handy des Geschäftsinhabers war bei der Auseinandersetzung der beiden zu Boden gefallen und dadurch beschädigt worden.