Das ÖFB Frauen-Nationalteam unterlag im WM-Qualifikationsspiel im Nürnberger Max-Morlock-Stadion vor 24.000 ZuschauerInnen den zweifachen Weltmeisterinnen aus Deutschland mit 1:5 (0:1). Teamchef Alexander Schriebl veränderte seine Startelf im Vergleich zum letzten Match in Slowenien auf drei Positionen. So kehrten Chiara D’Angelo, die erstmals für Österreich traf, Claudia Wenger und auch Eileen Campbell in die Anfangsformation zurück. Teil zwei des Deutschland-Doppels findet am kommenden Samstag (18 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) in Ried im Innviertel statt. Vorab STATEMENTS.

Die Startelf der ÖFB-Team-Frauen am Dienstagabend im WM-Qualifikationsspiel in Nürnberg gegen Gastgeber Deutschland

„In der ersten Stunde haben sich die Deutschen durchaus schwer getan, aber wenn sie dann ins Rollen kommen, ist es schwer“

ÖFB-Teamchef Alexander Schriebl:

„Es ist sehr ärgerlich, weil wir lange Zeit mutig gespielt und uns am Ende aber doch sehr schwer getan haben, auch in den Umschaltmomenten. Wir hätten die Momente gebraucht, dass wir aus unseren Chancen etwas Zählbares machen. In der ersten Stunde haben sich die Deutschen durchaus schwer getan, aber wenn sie dann ins Rollen kommen, ist es schwer.

Sie sind ein Spitzenteam und haben bei den Toren dann den Unterschied gemacht – auch bei Standartsituationen. Dennoch haben wir es bis zum Schluss versucht. Wir werden jetzt analysieren, was wir gut gemacht haben. Unter dem Strich stehen heute null Punkte. Deswegen ist es wichtig, die Köpfe für das Spiel in Ried schnell klar zu bekommen.“

Torfrau Mariella El Sherif:

„Wir haben in der ersten Hälfte wenig zu gelassen, aber man sieht, welch internationales Top-Niveau Deutschland hat und wie eiskalt sie uns bestrafen. Wir haben gute Trainingseinheiten absolviert, haben eine gute Stimmung im Team erzeugt. Die 1:5-Niederlage tut weh und gilt es aufzuarbeiten, um es am Samstag in Ried besser zu machen.“

„Deutschland ist ein internationales Weltklasseteam“

Kapitänin Sarah Puntigam:

„Ich finde, wir haben es phasenweise nicht schlecht gemacht, gerade am Ende der ersten Hälfte. Letztendlich müssen wir unsere Situationen besser ausspielen. Deutschland ist ein internationales Weltklasseteam. Die zu schnellen Ballverluste haben heute wehgetan. Wir müssen im Ballbesitz besser werden. Die Niederlage tut weh. Fakt ist, wir haben am Samstag die Chance, es besser zu machen.“

„Es war heute nicht alles schlecht“

Torschützin Chiara D’Angelo:

„Wir haben uns mehr vorgenommen. Wir haben gesehen, dass Möglichkeiten da waren. Deutschland hat seine Chancen besser genutzt, da müssen wir uns verbessern. Das ist sehr ärgerlich. Es war heute nicht alles schlecht.

Wir haben von den Ansätzen her einen guten Plan gehabt. Gerade in den Umschaltsituationen war einiges möglich. Auf mein erstes Tor kann und will ich aufbauen, es gibt dennoch ein wenig ein gutes Gefühl.“

Siehe auch:

ÖFB-Team-Frauen gehen gegen Favorit Deutschland nach der Pause unter

AUFSTELLUNGEN und SPIELFILM im Ligaportal-LIVETICKER

Fotocredit: ÖFB/Jasmin Walter