Die Marke Innsbruck hat eine Frischzellenkur und damit ein neues Erscheinungsbild bekommen. Was das der Stadt, dem Tourismus und den BewohnerInnen bringen soll, wurde heute Vormittag präsentiert.
Innsbruck präsentiert sich künftig mit einem neuen Markenauftritt. Die Stadt, das Stadtmarketing und Innsbruck Tourismus haben gemeinsam an einer Weiterentwicklung gearbeitet, die heute Vormittag vorgestellt wurde. Ziel ist ein moderneres Erscheinungsbild – und vor allem mehr Identifikation mit der Marke Innsbruck. Im Zentrum steht dabei das Gefühl für die Stadt, betonte Heike Kiesling, Geschäftsführerin von Innsbruck Marketing. „Begeisterung kann man nur spüren, wenn ich weiß, was die Stadt ausmacht“, sagte sie. Gleichzeitig soll der neue Auftritt inklusiver und zugänglicher werden, etwa durch bessere Lesbarkeit, klarere Typografie und stärkere Farbkontraste.

Die neuen Farben und eine klare Typografie sollen die Marke Innsbruck barrierefreier gestalten.
Gemeinsame Identität erwünscht
Ein wichtiger Baustein sei auch die Beteiligung der Bevölkerung. Über die neue Plattform „Innsbruck Momente“ können InnsbruckerInnen künftig ihre persönlichen Lieblingsorte und Erlebnisse teilen können – als eine Art digitales, gemeinsames Stadtgedächtnis. Ergänzt wird das Projekt durch eine digitale Stele, die zunächst am Bozner Platz installiert wird und ab Mai in der Maria-Theresien-Straße steht. Sie fungiert mit einem Zahlrad als eine Art „Momentezähler“ und bietet zudem einen QR-Code, über den direkt zur Plattform zugegriffen werden kann.

Am Bildschirm ist die Stele mit Zählrad zu sehen, die die Bevölkerung zum aktiven Teilen ihrer Momente in Innsbruck animieren und zu einem gemeinsamen Identitätsgefühl beitragen soll.
Sechs Tourismusräume, eine Marke
Auch Innsbruck Tourismus tritt künftig mit einem neuen Fokus auf. Innsbruck Tourismus positioniert sich im internationalen Wettbewerb künftig als „Region Innsbruck“. Damit würden neben der Stadt auch die umliegenden Gemeinden stärker in den Fokus gerückt, so Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus. Konkret sind das die sechs Erlebnisräume Stadt, Patscherkofel, westliches Mittelgebirge, Mieminger Plateau, Inntal-Telfs und Kühtai-Sellraintal.
Finanziert wurde das Projekt gemeinsam: 164.000 Euro stammen von Innsbruck Marketing, an dem die Stadt laut Bürgermeister Anzengruber aliquot beteiligt ist. Weitere 164.000 Euro kommen von Innsbruck Tourismus, der zusätzlich rund 50.000 Euro für begleitende Marktforschung im Rahmen des Projekts aufgewendet hat.