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Los Angeles – Die Entscheidung von Britney Spears (44), sich in eine Entzugsklinik zu begeben, findet viel Rückhalt – selbst bei ihrem Ex-Mann Kevin Federline (48). Am Sonntag wurde bekannt, dass sich die Popsängerin „freiwillig“ in eine Reha begeben hat. Federline – der mit Spears die Söhne Sean Preston (20) und Jayden James (19) hat – ließ über seinen Anwalt Mark Vincent Kaplan ausrichten, dass er seine Ex unterstütze.

„Kevin ist sich der Berichte bewusst, dass sie sich in eine Reha begeben hat. Wenn sie Hilfe braucht, ist er glücklich, dass sie Hilfe bekommt – vor allem, weil die Entscheidung offenbar von ihr selbst kam und ihr nicht aufgezwungen wurde“, sagte Federlines Anwalt Mark Vincent Kaplan dem Promi-Portal „TMZ“. Entscheidend sei nun, „dass sie, was auch immer der empfohlene Behandlungsplan ist, diesen befolgt und abschließt“.

Kevin Federline (damals 28) und Britney Spears (damals 25) 2006 bei einer Party ihrer Plattenfirma Sony

Kevin Federline (damals 28) und Britney Spears (damals 25) 2006 bei einer Party ihrer Plattenfirma Sony

Foto: Getty Images

Der Schritt in die Entzugsklinik folgt auf eine Festnahme Anfang März. In Ventura im US-Bundesstaat Kalifornien war Spears unter dem Verdacht der Trunkenheit am Steuer festgenommen worden; laut Unterlagen des Sheriff’s Office von Ventura County kam sie am nächsten Morgen wieder frei. Ein Sprecher der Musikerin bezeichnete den Vorfall als „bedauerlich und völlig unentschuldbar“. Angehörige wollten nun eingreifen, „mit einem längst überfälligen notwendigen Plan, um sie auf Erfolg auszurichten“.

Weiter hieß es: „Britney wird die richtigen Schritte unternehmen und sich an das Gesetz halten. Hoffentlich ist dies der erste Schritt in einer längst überfälligen Veränderung, die in Britneys Leben stattfinden muss.“ Man hoffe, „dass sie die Hilfe und Unterstützung bekommt, die sie in dieser schwierigen Zeit braucht“.

„Danke euch allen für eure Unterstützung

Es ist nicht das erste Mal, dass Britney Spears mit dem Gesetz in Konflikt gerät. 2007 stand sie nach einem mutmaßlichen Fahrerflucht-Unfall in Los Angeles vor Gericht; die Vorwürfe wurden später fallengelassen, nachdem sie den Schaden bezahlt hatte. Ein Jahr später wurde die Sängerin unter Vormundschaft gestellt, aus der sie erst 2021 entlassen wurde. Im Februar wurde zudem bekannt, dass Spears ihren gesamten Musikkatalog für rund 200 Millionen Dollar an den Verlag Primary Wave verkauft hat.

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Wenige Tage nach ihrer Festnahme meldete sich Spears selbst auf Instagram zu Wort. „Danke euch allen für eure Unterstützung … Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, ist ein echter Segen!“, schrieb sie und fügte hinzu: „Bleibt freundlich!“ Am 4. Mai soll Spears vor Gericht erscheinen.