Krise beim britischen Rundfunk

Wegen Streit mit Trump: BBC streicht wohl 2.000 Stellen

15.04.2026 – 20:06 UhrLesedauer: 1 Min.

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BBC-Zentrale in London: Die Rundfunkanstalt steckt in einem Rechtsstreit mit Donald Trump. (Quelle: IMAGO/Vuk Valcic/imago)

Laut Medienberichten plant die britische Rundfunkanstalt BBC ein massives Sparprogramm. 2.000 Stellen sollen gestrichen werden.

Die britische Rundfunkanstalt BBC plant Medienberichten zufolge ein massives Sparprogramm mit 2.000 Stellenstreichungen. Die Kosten der Sendergruppe sollen so über die kommenden drei Jahre um zehn Prozent reduziert werden, wie der Sender ITV News und die Agentur The Press Association am Mittwoch berichteten. Die BBC hatte Einsparungen bereits angekündigt, aber keine Angaben zu den erwarteten Auswirkungen auf Arbeitsplätze gemacht.

Die BBC steckt unter anderem wegen einer Verleumdungsklage von Donald Trump in der Krise. Der US-Präsident fordert mindestens zehn Milliarden Dollar Schadenersatz wegen einer von der BBC ausgestrahlten Dokumentation, in der Ausschnitte aus Trumps Rede vom 6. Januar 2021 so zusammengeschnitten worden waren, dass der Eindruck entstand, er habe seine Anhänger direkt zum Sturm auf das Kapitol aufgerufen.

Die Schwierigkeiten der BBC verschärften sich zuletzt zudem durch einen Rückgang der Einnahmen aus der Rundfunkgebühr. Das System wird in Großbritannien zunehmend grundsätzlich infrage gestellt, zudem häufen sich die Betrugsfälle. Diese Gebühr beträgt derzeit 174,50 Pfund (rund 200 Euro) pro Jahr.