Im Zuge der Veröffentlichung des dritten Teils seiner „Zum Glück in die Zukunft“-Reihe am kommenden Freitag ist Marteria für ein Interview bei Apple Music zu Gast. Mit Aria Nejati spricht der Rostocker über sein neues Album, seine Reisen und seine Familie. Dabei kommen sie auch auf Marterias Festnahme in den USA im April 2023 zu sprechen. Damals wurde ihm von den Behörden vorgeworfen, seine damalige Freundin gewürgt zu haben. Das Verfahren wurde jedoch kurze Zeit später wieder ohne Anklage eingestellt. Gegenüber Aria teilt der Rapper seine Sicht der damaligen Ereignisse.
Marteria: „Man hat eine Grenze überschritten an diesem Tag“
Marteria versichert, wie schon damals in seiner ersten Stellungnahme zu dem Thema, dass er seine Ex-Freundin nicht gewürgt habe. Er gibt dennoch zu, dass an diesem Abend „ein Vorfall“ stattgefunden hat, bei dem „eine Grenze überschritten“ worden sein soll. Marteria geht nicht genauer auf den besagten Vorfall ein, räumt jedoch eigene Fehler ein. In seinem damaligen Statement hatte der „Lila Wolken“-Künstler die Auseinandersetzung noch als „lautstarken Streit“ bezeichnet. Nach diesem Zwischenfall hätten Gäste aus einem der angrenzenden Hotelzimmer die Polizei verständigt.
Seinen wenigen öffentlichen Umgang mit dem Thema erklärt Marteria damit, dass seiner Ex-Partnerin ihre Privatsphäre wichtig sei: „Sie wollte es einfach nicht öffentlich haben“, so Marteria im Interview. Ihren Wunsch, nicht in der Öffentlichkeit stattfinden zu wollen, hätten „alle zu respektieren“. Für Marteria selbst habe das dann jedoch bedeutet, die letzten drei Jahre nicht prominent über den Vorfall zu reden, sondern sich stattdessen privat, unter anderem durch Therapie und Selbstreflexion, damit auseinanderzusetzen: