Auch Fiskalratschef Christoph Badelt sprach sich am Mittwoch im Ö1-Mittagsjournal grundsätzlich für die Spritpreisbremse aus. Auf die Inflation wirke sich die Spritpreisbremse mit “ein paar Zehntel-Prozentpunkten” positiv aus. Allerdings: “Die jetzige Debatte zeigt, dass es leichter ist, eine politische Forderung, vor allem auch aus der Opposition, zu erheben, als es dann rechtlich so klar zu machen, dass es von der Regierung auch wirklich umgesetzt werden kann”, sagte Badelt. De facto gehe es um ein “politisches Hick-Hack”, denn “die Mineralölkonzerne scheinen halt offensichtlich schlicht und einfach nicht zu wollen”, so der Ökonom. Denn die Gewinnsituation der Konzerne sei, auch wenn sie einen Teil des Diesels teurer einkaufen müssen, “nicht so schlecht, dass man sich um sie sorgen machen müsste”.