Ziel ist es, den derzeit vom Autoverkehr dominierten öffentlichen Raum lebenswerter zu machen – auch für die Bewohner der Stadt. Momentan sind auf der Achse zwischen Neutor, Herbert-von-Karajan-Platz, Bürgerspitalplatz, Anton-Neumayr-Platz und Museumsplatz jeden Tag rund 12.000 Fahrzeuge unterwegs. „Wir wollen diesen Durchzugsverkehr um etwa zwei Drittel reduzieren“, erklärte Planungsstadträtin Anna Schiester (Bürgerliste). „Es wird aber keine Fußgängerzone. Die Erreichbarkeit der Altstadt und der Zielverkehr bleiben aufrecht.“ Öffis, Lieferanten, Anrainer, Taxis und Kunden zur Warenabholung werden nach wie vor einfahren können. Auch habe sich gezeigt, dass die Wirtschaft von verkehrsberuhigten Zonen profitiere.