In einem Kellerbereich wurden außerdem zwei Propangasflaschen entdeckt, die für den Herstellungsprozess genutzt wurden. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Ventile geöffnet waren und bereits Gas austrat, was eine massive Gefährdung für die anwesenden Einsatzkräfte, die Gäste im Lokal sowie die Bewohnerinnen und Bewohner des gesamten Wohnhauses darstellte.Die Schwerpunktaktion führte neben den strafrechtlich relevanten Tabakfunden zu weiteren Anzeigen, darunter mehrere Verstöße gegen die Gewerbeordnung sowie Fälle von Schwarzarbeit. Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, betonte: “Illegale Produktionsstätten in Kellern mit hochriskanten Manipulationen an Gasanlagen untergraben nicht nur den fairen Wettbewerb, sondern setzen vor allem Menschenleben aufs Spiel.”