
Der Versorgungsroboter „Rolliver“ steht seit Februar im Einsatz
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Die Innsbrucker Klinik wartet seit Mitte Februar in der Abteilung für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mit dem österreichweit ersten Versorgungsroboter auf. Der mobile Transportroboter „Rolliver“ übernimmt autonom den Transport von gebrauchten Instrumenten wie etwa Pinzetten, Nebelsaugern oder Winkelstücken. Aus 42 Kojen des Departments bringt er diese Instrumente zur zentralen Aufbereitung, hieß es am Dienstag bei einem Pressegespräch der landeseigenen „tirol kliniken“.
Der Roboter übernehme damit „die planmäßige Abholung der Entsorgungssiebe mit unreinem Instrumentarium“, beschrieb Gerald Slamanig, Leiter der Bereichsverwaltung IIIb und unter anderem für das Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zuständig, die exakte Aufgabe des Roboters. Mit Hilfe von „moderner Sensorik und Navigationssoftware“ erkenne dieser dabei auch selbstständig Hindernisse im Klinikalltag und passe Routen gegebenenfalls an.