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Mainz (Rheinland-Pfalz) – Es sind bewegende Worte und Emotionen, die unter die Haut gehen. Patrice Aminati (30) kämpft tapfer gegen schwarzen Hautkrebs. Die Mama einer kleinen Tochter (3) befindet sich im Krebsstadium 4, ihre Krankheit ist nicht mehr heilbar. Nachdem es einige Tage lang still um sie gewesen war, meldete sich Patrice am Mittwochabend unter Tränen bei ihren Fans.
„So, ihr Lieben, weil wir ja immer ehrlich miteinander sein wollten, schicke ich euch jetzt auch mal liebe Grüße“, sagt Patrice Aminati sichtlich bewegt. Sie versucht, zu lächeln. Doch ihre Stimme bricht und ihre Augen füllen sich mit Tränen.
„Irgendwann verlässt einen die Kraft“
„Ich habe heute eigentlich einen ganz guten Tag gehabt, aber irgendwann verlässt einen die Kraft dann doch“, erklärt Patrice, die erst kürzlich wieder einen Rückschlag verkraften musste. Metastasen haben in mehreren Organen gestreut. Eine Therapie soll vor allem der Lebensverlängerung dienen.

Patrice Aminati wischt sich die Tränen weg, als sie über ihren aktuellen Gesundheitszustand spricht
Foto: patrice.eva/instagram
„Die Therapien vertrage ich nicht gut“
Weil viele Fans immer wieder nachfragen, will sie ehrlich sein: „Nein, die Therapien vertrage ich nicht gut“, gibt Patrice Aminati zu. Trotzdem versuche sie, „irgendwie weiterzugehen, immer weiterzuarbeiten und immer weiter zu funktionieren“.
Das klappe oft ganz gut, so die Mutter der kleinen Charly Malika. Doch sie macht auch klar, „dass nicht jeder Tag gut ist“. Ihr größter Wunsch: „Ich möchte einfach gerne weiterleben“, sagt Patrice Aminati unter Tränen.
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Sie wolle sich nicht beschweren, sei dankbar für die Therapien. „Aber ich wollte euch auch sagen, dass ihr euch nicht schlecht fühlen müsst, wenn ihr nicht weiterarbeiten könnt oder nicht immer Kraft habt. Weil ich das auch ganz oft nicht habe. Ich habe die letzten zwei Tage nur im Bett gelegen und geschlafen.“
Ihren Instagram-Fans (233.000), von denen viele auch mit gesundheitlichen Problemen kämpfen und die in Patrice ein großes Vorbild sehen, sagt sie: „Lasst euch nicht entmutigen. Passt gut auf euch auf. Ich drücke euch ganz fest und ich halte euch auf dem Laufenden – auch wie heute, wenn’s mal nicht gut läuft.“