Fangen wir mit der großen Innovation an. Toolwatches sind erstmal nichts Neues im Uhrenkosmos. Zeitmesser werden seit Ewigkeiten als Werkzeug fürs Fliegen, Tauchen, Reisen und das Militär eingesetzt. Und ja, auch für die Raumfahrt gibt es bereits Uhren. Die neue Pilot’s Venturer Vertical Drive ist allerdings die erste Toolwatch, die von IWC extra für die Anforderungen der bemannten Raumfahrt und der Zeitmessung im Weltraum entwickelt wurde. Deshalb sieht diese Uhr auch gänzlich anders aus. Eine Krone sucht man vergebens. Es ist auch so gut wie unmöglich, eine feine Krone mit den Handschuhen eines Raumanzugs zu bedienen. Deshalb hat IWC Schaffhausen sich etwas komplett Revolutionäres einfallen (und natürlich auch direkt patentieren) lassen: ein Drehlünettensystem. Durch das Drehen der Lünette können Zeiger gestellt werden. Dazu kommt ein Kippschalter an der Gehäuseflanke, mit dem man zwischen den verschiedenen Funktionen – Aufziehen des Uhrwerks und Einstellen der Heimat- oder Missionszeit – wechseln kann. Die Uhr selbst ist aus Zirkonoxid-Keramik und Ceratanium® gefertigt, was sie besonders strapazierfähig und beständig gegen Temperaturschwankungen macht. Damit das ganze System der Pilot’s Venturer Vertical Drive aber auch wirklich praktikabel für die bemannte Raumfahrt ist, hat sich IWC Schaffhausen mit VAST zusammengetan. Das Raumfahrtunternehmen hat sich auf den Bau kommerzieller Raumstationen spezialisiert und die Uhr ausgiebig getestet. Die Pilot’s Venturer Vertical Drive hat von VAST eine Raumfahrtzulassung für den Flug zur Haven-1, der weltweit ersten kommerziellen Raumstation erhalten.