Pforzheim. „Alle Erinnerungen an die Familie und an die Freunde, alle Werte, alle Zusammenhänge werden einem genommen. Gibt es etwas Schlimmeres?“, so eröffnete Mathias Jucker, einer der bekanntesten Alzheimer-Forscher in Deutschland, seinen Vortrag beim Studium Generale am Mittwochabend im voll besetzten Audimax der Hochschule. Der Neurobiologe an der Universität Tübingen forscht seit Jahrzehnten über das Altern des Gehirns und stellte den neuesten Stand von Forschung und Behandlung der Krankheit vor.
„Alzheimer bedeutet Nervenzellenverlust“, erklärte Jucker zu Beginn. Es sei eine Krankheit des Alters, von der bei steigender Lebenserwartung