In der bevorstehenden „englischen Woche“ der Bundesliga-Saison 2025/26 kommt es für GAK 1902 in den ersten beiden Spielen zum Doppel mit der SV Oberbank Ried. Zunächst am Freitagabend (ab 19.30 Uhr live im Ligaportal-Ticker) in Graz-Liebenau mit dem Heimspiel gegen die Innviertler, das zugleich den Auftakt der 27. Runde bildet. Nach der erfolgreichsten Saisonserie von drei Dreiern en suite, erhielten die Grazer Athletiker zuletzt zwar mit der 0:1-Niederlage in Altach einen Dämpfer, doch mit der Heimstärke (3S in Folge, 1U im Frühjahr) und ihren treuen Fans im Rücken will das Feldhofer-Team zurück in die Erfolgsspur.

„Es kann sich keiner eine Schwächephase leisten“
Der GAK 1902 eröffnet die „englische Woche“ in der Qualifikationsgruppe mit einem klaren Ziel: Die beeindruckende Heimserie soll auch gegen die SV Oberbank Ried Bestand haben. Am Freitagabend in Graz-Liebenau streben die „Rotjacken“ den vierten Heimsieg en suite an – ein Erfolg, der nicht nur wertvolle Punkte im Klassenerhaltkampf bringen, sondern wodurch der Qualigruppen-Dritte auch einen direkten Konkurrenten in der Tabelle überholen würde.
Nur zwei Zähler liegen die Grazer Athletiker hinter den Innviertlern, und sechs vor Schlusslicht FC Blau-Weiß Linz. GAK-Cheftrainer Ferdinand Feldhofer weiß um die Bedeutung vor den letzten sechs Runden: „Es kann sich keiner eine Schwächephase leisten. Ich finde schon, dass wir jetzt auf einem richtig guten, stabilen Weg sind. Aber wir haben auch gesehen, sobald ein bisschen etwas nicht hundertprozentig in eine Richtung läuft, dass man dann auch ein Spiel verlieren kann.“
Nach drei Auftaktsiegen in der Qualifikationsrunde kassierte der GAK zuletzt beim 0:1 in Altach einen ersten Rückschlag Dämpfer in der Finalrunde. Dennoch richtet Feldhofer den Fokus bewusst auf die eigene Leistung im kommenden Spiel, während er die tabellarischen Rechenspiele lieber anderen überlässt. Die Dynamik der Liga sei so hoch, dass sich die Ausgangslage von Runde zu Runde komplett verändern könne – vom internationalen Geschäft bis zum Abstieg sei alles möglich.

Fällt weiterhin verletzungsbedingt aus: GAK 1902-Kapitän Daniel Maderner. Damit fehlt der 30-jährige Mittelstürmer den Rotjacken wie am 1. März zum zweiten Mal im Frühjahr gegen die SV Ried. Damals gewannen die Grazer Athletiker das Heimspiel mit 2:1. Der Ex-Rieder Mark Grosse sah dabei in der Nachspielzeit die rote Karte.
Weiter ohne Kapitän an Bord
Personell müssen die Grazer weiterhin auf Kapitän Daniel Maderner verzichten, der aufgrund einer Muskelverletzung ausfällt. Laut Feldhofer arbeite der Angreifer jedoch intensiv an seinem Comeback, eine baldige Rückkehr erscheine zumindest denkbar. In der Defensive setzt der Coach verstärkt auf Donovan Pines, dessen Vertrag kürzlich vorzeitig verlängert wurde – wir berichteten. Der US-Amerikaner habe sich laut interner Analyse kontinuierlich gesteigert und überzeuge unter anderem mit starken Zweikampfwerten.
Pines selbst sieht sich zunehmend in einer Führungsrolle innerhalb des Teams. Er versuche, seine Mitspieler zu pushen und gemeinsam die nötigen Schritte zu setzen, um den Klassenerhalt zu sichern. Gerade gegen die bei Standards gefährlichen Rieder dürfte seine Präsenz ein wichtiger Faktor werden.
Feldhofer erwartet ein intensives und umkämpftes Spiel. Die Bilanz spricht dabei für den GAK 1902: Seit 2007 konnten die Rieder kein Duell mehr für sich entscheiden. Auch in dieser Saison blieben die bisherigen Begegnungen eng – ein torloses Remis sowie ein knapper 2:1-Erfolg für die Grazer unterstreichen die Ausgeglichenheit der beiden Teams.
Siehe auch:
SV Oberbank Ried erwartet „Duell auf Augenhöhe gegen formstarken GAK“
Fotocredit: RiPu-Sportfotos