Der FC Red Bull Salzburg holte in der Meistergruppe der Bundesliga-Saison 2025/26 nur dürftige vier Punkte (1S, 1U, 2N) aus den bisherigen vier Spielen und ging in beiden Heimspielen leer aus. Die vier Zähler gelangen den Roten Bullen allesamt in der Fremde und in der Steiermark (2:1 in Hartberg, 1:1 bei Sturm Graz). In der fünften MG-Runde geht es für das Team von Cheftrainer Daniel Beichler wieder auf Reisen. In die Bundeshauptstadt, wo am Sonntag (14:30 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) Tabellennachbar FK Austria Wien wartet. Der Fünfte vom Verteilerkreis und der Vierte aus der Mozartstadt haben beide jeweils 22 Punkte.

In den Grunddurchgang-Duellen siegte jeweils das Auswärtsteam. Am Nationalfeiertag gewannen die Roten Bullen mit 3:0 in Wien-Favoriten und legten vor rd. 14.500 Zuschauern dank einer 2:0-Führung (im Bild 1:0-Torschütze Sota Kitano mit Yorbe Vertessen) in der Anfangsviertelstunde schon früh den Grundstein für den Erfolg. Beim Retourmatch, zugleich der Bundesliga-Auftakt in 2026, revanchierte sich die Wiener Austria am 6. Februar mit einem 2:0-Erfolg. Hier half den Violetten ebenfalls ein Doppelschlag vor der Pause durch Barry (21.) und Johannes Eggestein (24.)
„Englische Woche“ wird auch zur „Wiener Woche“ / Gedenken an Manninger
Für den FC Red Bull Salzburg beginnen mit dem kommenden Wochenende die Wiener Wochen. Innerhalb von acht Tagen geht es zwei Mal gegen Austria Wien und danach gegen den SK Rapid. Das erste Match dieser Serie gegen die Wiener Austria findet am kommenden Sonntag, den 19. April 2026 ab 14:30 Uhr in der Generali-Arena statt. Schiedsrichter dieser Begegnung ist Markus Hameter.
Der FC Red Bull Salzburg wird bei diesem Match mit einem Trauerflor auflaufen und damit seines Ex-Torhüters Alexander Manninger gedenken.
FC Red Bull Salzburg-Cheftrainer Daniel Beichler über das Duell mit der Austria:
„Wie so oft in der Meistergruppe gehen wir wieder von einem sehr engen Spiel aus. Die Austria hat eine Menge Erfahrung und etliche routinierte Spieler im Kader, die genau wissen, worum es geht. Für uns gilt es, die Lehren aus dem letzten Spiel gegen den LASK zu ziehen und uns in verschiedenen Bereichen zu verbessern. Wir müssen einfach mit dem Mindset ins Spiel reingehen, dass wir gegen die Austria alles abrufen müssen, um das Match auf unsere Seite zu ziehen.
Die Wiener haben im Laufe der Saison und auch im letzten Duell gegen uns sehr defensiv agiert, kompakt verteidigt und auf die Umschaltmomente gewartet. Ein weiterer Schlüssel bei ihnen sind Standardsituationen, wo sie offensiv sehr erfolgreich sind. Vom grundsätzlichen Profil und der Charakteristik her wird die Partie ähnlich sein wie unsere letzten beiden Spiele.“
„Gegner spielt sehr diszipliniert und legt viel Wert auf die Defensive“
FC Red Bull Salzburg-Außenverteidiger Aleksa Terzic über die Sonntagspartie:
„Auf uns wartet ein schwieriges Auswärtsspiel bei einem Gegner, der sehr diszipliniert spielt und viel Wert auf die Defensive legt. Darauf werden wir uns vorbereiten. Noch viel wichtiger aber ist es, dass wir uns auf unsere Leistung konzentrieren, Fehler so weit es geht vermeiden und die vorgegebenen Aufgaben im Matchplan erfüllen. Die Meistergruppe ist enorm eng, da entscheiden oft Kleinigkeiten ein Spiel.“
Personelles
Nicht einsatzbereit für dieses Match sind Takumu Kawamura (Knie) und Justin Omoregie (Schulter). Oliver Lukic fällt mit einer Rückenverletzung für einige Wochen aus. Ob Damir Redzic nach seiner Oberschenkelblessur wieder dabei sein kann, ist noch offen.
Während John Mellberg nach langer Verletzungspause wieder im Mannschaftstraining steht.
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DATEN & FAKTEN
Der FC Red Bull Salzburg ist in Spielen der Meistergruppe gegen Austria Wien ungeschlagen (6 Siege, 2 Remis) und traf in jeder dieser acht Begegnungen (insgesamt 23 Tore, im Schnitt 2,9 pro Spiel).
Das Team von Daniel Beichler gewann zuletzt auswärts in Hartberg (2:1). Zwei Auswärtssiege in Folge in der ADMIRAL Bundesliga fuhr Salzburg zuletzt im Herbst 2025 ein.
Der FC Red Bull Salzburg läuft mit der im Schnitt jüngsten Startelf in dieser BL-Saison auf (23 Jahre 166 Tage), die Wiener hingegen mit der ältesten (28 Jahre 57 Tage).
Beim FAK gab es 37 Wechsel in der Startelf von einem auf den nächsten Spieltag – nur bei der WSG Tirol (30) weniger, bei Salzburg (87) gab es die meisten solcher Wechsel.
Karim Konate erzielte am 26. Spieltag gegen den LASK seinen mittlerweile 30. Bundesliga-Treffer und erreichte somit als 11. Spieler seit 2005/06 die 30 Tore-Marke für die Roten Bullen. Mit dem nächsten Treffer rangiert er in den Top 10 (Sadio Mane & Valon Berisha je 31 BL-Tore) – top: Jonatan Soriano (120 BL-Tore).
Die letzten Bundesliga-Duelle zwischen RBS und FAK
06.02.2026 FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 0:2 (0:2)
26.10.2025 FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 0:3 (0:2)
04.05.2025 FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 2:0 (0:0)
20.04.2025 FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 1:3 (1:2)
22.02.2025 FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 0:1 (0:1)
28.09.2024 FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 2:0 (1:0)
12.11.2023 FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 0:0
13.08.2023 FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 2:0 (0:0)
03.06.2023 FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 1:1 (0:1)
09.04.2023 FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 3:3 (2:0)
16.10.2022 FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 1:3 (1:1)
22.07.2022 FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 3:0 (1:0)
24.04.2022 FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 5:0 (3:0)
17.04.2022 FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 1:2 (0:0)
06.11.2021 FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg 0:1 (0:0)
08.08.2021 FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien 1:0 (0:0)
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