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Das sind unsere Tipps fürs Wochenende
Lautes Frühlingserwachen in der Messe und leise Töne im Atlantis, das Wochenende hält für jeden Geschmack etwas bereit. Das sind unsere Highlights.
Publiziert: 16.04.2026, 17:42 Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.
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Helen Frankenthaler im Kunstmuseum
Helen Frankenthaler in ihrem New Yorker Atelier im Jahr 1974.
Foto: Helen Frankenthaler Foundation, Inc. / ProLitteris, Zürich
Mit nur 23 Jahren veränderte Helen Frankenthaler (1928–2011) mit ihrer innovativen Soak-Stain-Technik die moderne Malerei. Das Kunstmuseum würdigt das Schaffen Helen Frankenthalers mit der bisher grössten Ausstellung ihrer Malerei in Europa und als erste institutionelle Einzelausstellung in der Schweiz. Die Vernissage zur Ausstellung am Freitag ab 18.30 Uhr ist öffentlich.
Mehr als fünfzig Werke aus sechs Jahrzehnten geben in der Sonderausstellung im Kunstmuseum Basel einen eindrucksvollen Einblick in das Schaffen einer der wichtigsten Künstlerinnen der US-amerikanischen Abstraktion. Frankenthalers farbintensive, meist grossformatige Gemälde lassen die Ausstellungsräume erstrahlen und ziehen die Besuchenden in ihren Bann.
Ilira im Atlantis
Musikerin Ilira Gashi stand lange im Schatten anderer Künstler, jetzt zieht sie ihr eigenes Ding durch.
Foto: Tamedia
Als Feature-Sängerin für bekannte DJs wurde Ilira zu einer der erfolgreichsten Schweizer Musikerinnen auf der Streamingplattform Spotify. Jetzt will die Berner Oberländerin mit ihrer eigenen Musik durchstarten. Diese klingt so ganz anders und organischer als ihre bisher grössten Erfolge. Und mit «Deer In Headlights», einer ihrer ersten Singles, schaffte es die 31-Jährige auch gleich in die Rotation vieler Radiosender. Am Freitag stellt sie ihre Songs im Basler Atlantis in intimem Rahmen im Duo mit einem Gitarristen vor.
Frühlingserwachen im Bambusnest
Die Macher vom Bambusnest veranstalten in der Messehalle das erste Basler Spring Break Festival.
Foto: PD
Das ganze Wochenende über findet im Bambusnest in der Rundhofhalle der Messe Basel das erste Basler Spring Break Festival statt. Die Partygänger erwartet ein vielfältiges Programm. «Von glitzernden Abba-Klassikern, ‹Bravo›-Hits-Tunes und Reggaeton-Beats über fröhliche Studentenpartys bis hin zur grossen Kids-Day-Party für die Allerkleinsten am Sonntag ist für jeden etwas dabei», schreibt das Bambusnest. Am Samstag findet von 11 bis 16 Uhr zudem ein Coffee Rave statt für jene, die später vielleicht noch andere Kulturpläne haben.
Spring Break Festival, vom 15. bis zum 19. April im Bambusnest in der Messe Basel, Tickets für Einzelveranstaltungen zwischen 10 und 25 Franken.
Schweizer Kolonialgeschichte als Musiktheater
«Wax Traders» erzählt ein Stück Schweizer Kolonialgeschichte.
Foto: Anja Köhler
Das Stück «Wax Traders» erzählt aus den Leben von zwei waghalsigen Frauen an der Westküste Afrikas, die sich in Zeiten politischer Umbrüche geschickt auf globalen Märkten behaupten, durch koloniale Strukturen bewegen und krassen Ungleichheiten trotzen. Sie treffen auf zwei Handelsreisende, die im Auftrag der Basler Handelsgesellschaft an der sogenannten Goldküste ihr Glück suchen.
In ihrem neuen Musiktheaterstück arbeiten Eva-Maria Bertschy und Kojack Kossakamvwe mit einem wahrhaft transnationalen Ensemble von Kunstschaffenden aus Ghana, Côte d’Ivoire, D. R. Kongo und der Schweiz. Inspiriert von traditionellen Erzählformen, getragen von einem Chor dreier Frauen, schaffen sie eine ausufernde Ballade über die jahrhundertealten Handelsbeziehungen zwischen der Schweizer Textilindustrie und ihren Kundinnen in Westafrika und erzählen ein Stück Schweizer Kolonialgeschichte.
Musik und Trapezkunst im Zirkuszelt
«Dark Glowing» verbindet Livemusik und Trapezkunst im Station Circus am Dreispitz.
Foto: PD
«Dark Glowing» ist Konzert und Trapezstück in einem. Der Beschrieb liest sich dramatisch. Das Stück von Laurence Felber, Silvan Strübel und Caroline Schenk sei wie ein Boxkampf, der sich wiederhole, «vier Runden, die von Tränen, Trauer, Angst, Wut, vom Dunklen, von Mut, Vertrauen, vom Aufstehen, von der Spielfreude, von Lichtblicken, Zusammenhalt und Weitermachen erzählen», so die Macher. Schweiss versus glamouröse Kostüme, melodiöse Refrains versus ausser Atem geratene Stimmen, ein Gefühl von Beklommenheit versus Euphorie. Ein dunkler Sog und ein akustisches Fest.
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Einloggen Lukas Hausendorf ist Co-Leiter Ressort Region der Basler Zeitung und schreibt schwergewichtig über Kultur und Justiz. Mehr Infos @LukasHausendorf
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Helen Frankenthaler in ihrem New Yorker Atelier im Jahr 1974.
Foto: Helen Frankenthaler Foundation, Inc. / ProLitteris, Zürich
Musikerin Ilira Gashi stand lange im Schatten anderer Künstler, jetzt zieht sie ihr eigenes Ding durch.
Foto: Tamedia
Die Macher vom Bambusnest veranstalten in der Messehalle das erste Basler Spring Break Festival.
Foto: PD
«Wax Traders» erzählt ein Stück Schweizer Kolonialgeschichte.
Foto: Anja Köhler
«Dark Glowing» verbindet Livemusik und Trapezkunst im Station Circus am Dreispitz.
Foto: PD