Fixpunkt der “communale” bildet die Ausstellung “Bauernkrieg – Zwischen Geschichte und Fiktion” im Linzer Schlossmuseum, die am 8. Mai eröffnet wird. Der Blick werde nicht auf die Schlacht gerichtet, sondern die Erzählungen darüber, meinte der wissenschaftliche Geschäftsführer der OÖ Landeskultur GmbH, Alfred Weidinger. Anhand von Dokumenten und Kunstgütern wolle man sichtbar machen, wie jede Zeit den Bauernkrieg neu erfinde – eine Schau zwischen “Fact und Fiction”. Zum 350-Jahr-Jubiläum vor 50 Jahren umfasste die Ausstellung im Schlossmuseum 750 Katalognummern. 2026 seien “vier einzelne Knöpfe”, die bei Ausgrabungen in Lambach gefunden wurden, als einzig Authentisches aus der Zeit des Bauernkriegs zu sehen. “Um die vier Knöpfe wurde die Ausstellung gebaut”, die zeigen soll, was hinzu interpretiert wurde.