Der EC-KAC musste sich am Sonntagabend im Spitzenspiel bei seinem ersten Verfolger in der Tabelle, den Graz99ers, mit 2:4 geschlagen geben. Die Rotjacken kassierten dabei alle vier Gegentore im Schlussdrittel, nachdem sie zuvor spielübergreifend knapp 184 Minuten ohne Verlusttreffer geblieben waren. Trotz der Niederlage fixierte der Rekordmeister am Sonntag sein Pickrecht für das Playoff-Viertelfinale, im schlechtesten Fall wird er den Grunddurchgang auf Rang drei beschließen. Im Heimspiel gegen Schlusslicht Innsbruck kann Klagenfurt seine dritte Teilnahme an der Champions Hockey League hintereinander, die siebte insgesamt, fixieren. Dies gelingt, wenn der EC-KAC gegen die Haie maximal einen Punkt weniger einfährt als der HCB Südtirol in seinem parallel ausgetragenen Auswärtsspiel bei Olimpija Ljubljana. Nimmt man den bisherigen Saisonverlauf zum Maßstab, stehen die diesbezüglichen Chancen gut: In ihren in der Heidi Horten-Arena ausgetragenen Begegnungen gegen Mannschaften, die außerhalb der Top-Sechs des Rankings liegen, haben die Kärntner 2025/26 stets gewonnen und dabei 35 von 36 möglichen Punkten auf ihr Konto gebracht.
Neben den Langzeitverletzten Thomas Hundertpfund und Luka Gomboc muss der EC-KAC im Heimspiel gegen den HCI Innsbruck auch auf Jesper Jensen Aabo verzichten. Der Verteidiger zog sich im Auswärtsspiel in Graz am Sonntag in seinem fünften Shift nach einem regelkonformen Check eine Unterkörperverletzung zu, die nach aktuellem Diagnosestand aber keinen langfristigen Ausfall nach sich ziehen dürfte. Eine Rückkehr des Dänen in das Eistraining im weiteren Verlauf der aktuellen Woche ist nicht ausgeschlossen. Finn van Ee musste das Mannschaftstraining am Dienstag aufgrund einer leichten Blessur vorzeitig beenden, seine Mitwirkung im Spiel am Mittwoch sollte aber nicht in Gefahr sein.
kac.at , Bild: HCI / PAPA Productions