Antenne Salzburg wird seit kurzem über den DAB+-Regionalmux für Oberösterreich und Salzburg verbreitet
Aktuell werden in Österreich wieder tausende Telefonbefragungen zum Radio-Nutzungsverhalten durchgeführt. Neu ist, dass der Fokus nun besonders auf über DAB+ ausgestrahlte Programme gelegt wird.
Der Radiotest soll nüchtern und sachlich offenlegen, welche Radiosender in der Alpenrepublik wie beliebt sind. Seit Jahrzehnten ist die ORF-Jugendwelle Ö3, unangefochtener Platzhirsch. Allerdings gehören die wirklich rosigen Zeiten für den Sender längst der Vergangenheit an. Es ist die logische Folge der zunehmenden kommerziellen Konkurrenz im Lande.
Bereits die jüngsten Radiotests haben, wenn auch noch auf bescheidenem Niveau, kontinuierlich Zuwächse bei der Nutzung von DAB+-Programmen belegt. Es ist damit zu rechnen, dass die Ergebnisse des gerade laufenden Radiotests für das österreichische Digitalradio recht positiv ausfallen werden.
Wie kommt man darauf?
Beim Radiotest wird zunächst gestützt abgefragt, welche Sender in der vergangenen Woche gehört wurden – ganz ähnlich läuft auch die Abfrage zur deutschen Radio-MA ab.
Bemerkenswert ist dabei, dass es inzwischen so gut wie alle landesweit über DAB+ ausgestrahlten Stationen in die gestützte Abfrage geschafft haben. Darunter viele, die es exklusiv digital zu empfangen gibt und auch solche, die nur über wenige UKW-Frequenzen verfügen. Erst gegen Ende der Liste werden nur über UKW vertretene Stationen, darunter die ORF-Regionalradios, sowie die landesweiten Kanäle Ö1 und FM4 abgefragt. In diesem Umfeld findet sich auch Ö3, das seit 19. Dezember 2025 auch über DAB+ zu hören ist.
Was bedeutet das?
Bemerkenswert an dieser neuen Fragestellung ist, dass man die Befragten gerade dann während des Interviews mit den DAB+-Sendern konfrontiert, wenn ihre Aufmerksamkeit noch am Größten ist. Es dürfte nicht verwundern, wenn der kommende österreichische Radiotest mehr als je zuvor zeigt, wie weit DAB+ die Hörgewohnheiten bereits verändert hat. Die zum österreichischen Radiotest Befragten werden übrigens weiterhin zufällig ausgewählt.
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