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Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Freitag, dem 17. April 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Lena und Britta aus Köln präsentierten heute bei Horst Lichter eine wahrlich außergewöhnliche Brosche, die längst nicht nur durch ihr Aussehen fasziniert. Das Schmuckstück stammt von ihrer Großmutter väterlicherseits, die ursprünglich aus Wien kam. Es handelt sich um eine im Stil der Neorenaissance gestaltete Brosche aus der Zeit um 1860 bis 1870 mit einem detailreich geschnittenen Chalcedon in der Mitte.
Das kunstvoll gearbeitete Edelstein-Relief zeigt den griechischen Helden Herkules, der den nemeischen Löwen über der Schulter trägt. Eingefasst ist dieser Chalcedon von zahlreichen Rosendiamanten, die mit feinster Handarbeit in einer Ovalform arrangiert sind. Die Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) schätzte das Stück trotz einiger altersbedingter Gebrauchsspuren und abgenutzter Vergoldung auf einen Wert zwischen 1.800 und 2.000 Euro.

Das Edelstein-Relief zeigt den griechischen Helden Herkules
Foto: ZDF
Im Händlerraum entbrannte ein regelrechter Bieterwettstreit um das Prunkstück. Die Gebote starteten bei 1.500 Euro und kletterten zügig bis auf 2.200 Euro, was deutlich über der ursprünglichen Wertvorstellung der Verkäuferinnen lag. Die Brosche erwarb schließlich Elisabeth Nüdling (46) für 2.200 Euro. Lena und Britta waren überglücklich über das Ergebnis, mit dem sie nicht gerechnet hatten, und freuen sich nun auf eine Reise nach Kopenhagen.
Alle weiteren Raritäten vom 17. April 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
Blechspielzeugflugzeuge: Leni und Gert aus dem Erzgebirge brachten vier identische, farblithografisch verzierte Blechspielzeugflugzeuge der Marke OROBR aus den 1920er-Jahren mit Federaufzug ins Pulheimer Walzwerk. Die Flugzeuge sind seltene Sammlerstücke. Expertenschätzung: 720 bis 800 Euro.
Spielzeugauto Buick 405: Conny und Klaus-Dieter aus Großkrotzenburg bei Hanau präsentierten ein Limousinen-Modellauto aus den 1950er-Jahren. Der Aluminiumguss ist mit einem ungewöhnlichen Aufzugsschlüssel in Form eines Polizisten verziert. Expertenschätzung: 160 Euro.
Glas-Tondo „Hummer“ von Paul Wunderlich: Britta aus Rieste brachte ein limitiertes Glas- und Lackobjekt des Neosurrealisten Paul Wunderlich mit. Es wurde insgesamt nur 1.000-mal produziert. Expertenschätzung: 350 bis 450 Euro.
Japanische Ukiyo-e Farbholzschnitte: Ulle aus Niedersachsen, der zwei Jahre in Japan lebte, stellte fünf einzelne japanische Farbholzschnittblätter verschiedener Künstler vor. Die einzelnen Blätter stammen aus Theater-Illustrationen und sind ungefähr 170 Jahre alt. Expertenschätzung: 400 bis 500 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.