Apropos Dach: Auf dem Weg durch den Eszterházypark erfährt man, dass er einer jener wenigen Parks ist, die über Nacht nicht abgesperrt werden. Andererseits: Auch hier finden sich jene Sitzbänke, auf denen das Liegen dank Barrieren wie Armlehnen unterbunden wird – “entwickelt, um bestimmte Körper fernzuhalten”. Weiter geht es in die Gumpendorfer Straße, wo die Gruppe vor der Hausnummer 63 zum Stehen kommt. Ein leer stehendes, kurzzeitig von Aktivisten besetztes Zinshaus, dessen Zukunft offen ist. Für Hedy Spanner ein klarer Fall: “Das ist kein Versehen, das ist eine Entscheidung.” Ihr Appell: Die Stadt Wien solle Leerstände nach einer gewissen Zeit sozialen Projekten zuführen. Eine logische Forderung, bei nicht im Eigentum der Stadt befindlichen Häusern, aber wohl eine Utopie.