Jenny (Name geändert) spricht wenig, wirkt gedämpft. Sitzt die meiste Zeit des Tages, beinahe bewegungslos, auf dem Bett in ihrer videoüberwachten Hochsicherheitszelle – und schaut mit weit geöffneten Augen gegen eine Wand. Nur wenn Wachbeamte oder Psychologen zu ihr kommen, scheint sie kurz aus ihrer Lethargie aufzuwachen; sie beantwortet dann – stockend, mit leiser Stimme – Fragen, die ihr gestellt werden. Um danach gleich wieder in ihre eigene, absurde Welt zu versinken.