Guter Beginn, Führung zur Pause
Die Steirer starteten – angetrieben von über 1.500 mitgereisten Grazern – gut in die Partie und fanden einige gute Feldpositionen vor. Das erste Mal so richtig gefährlich wurde es, als Ryan Fosso einen Ball im Strafraum annahm. LASK-Mittelfeldmann Coulibaly kam zu spät und traf Sturms Nummer 80 am Fuß. Schiedsrichter Walter Altmann entschied auf Strafstoß, der nach eingängigem VAR-Studium Bestand hatte. Otar Kiteishvili traf souverän zur Führung (9.). Das Spiel gestaltete sich in weiterer Folge ausgeglichen, beide Mannschaften kamen zu ihren Chancen. Die beste in der Anfangsphase fanden die Hausherren durch Jörgensen vor, dessen Abschluss an die Latte klatschte. In der 27. Minute war es Sturms Nummer zehn, die mit einem guten Freistoß scheiterte. Nur eine Minute später verzog Albert Vallci knapp. In Minute 33 scheiterte Adeniran für den LASK, wenige Augenblicke später hätte Seedy Jatta beinahe von einem Riesenfehler der Gastgeber profitiert, wurde aber noch am Abschluss gehindert. Am Ende der ersten Hälfte schnürten die Linzer die Grazer in deren Hälfte ein und Adeniren scheiterte mit dem Pausenpfiff alleine vor Torhüter Khudyakov. So ging es mit einer knappen Führung in die Kabinen.
Sturm-Lauf auf das Sturm-Tor
Die zweite Hälfte lief aus Sicht der Grazer – leider – wie die erste endete: Mit einem Sturm-Lauf der Heimmannschaft. Zusätzlich dazu startete die 2. Halbzeit mit einer Hiobsbotschaft, Jeyland Mitchell musste angeschlagen ausgewechselt werden. In weiterer Folge häuften sich die Chancen der Linzer. Cisse, Kalajdzic und Jörgensen (Latte) scheiterten allesamt und in Minute 68 passierte das, was sich angekündigte: Sasa Kalajdzic traf zum verdienten Ausgleich. In der zweiten Hälfte fehlte bis zum Ende die richtige Entlastung bei den Grazern, Jatta und Mamageishvili strahlten in wenigen Situationen etwas Gefahr aus, Abschlüsse blieben aber gänzlich aus. Einige Chancen ließen die Linzer noch liegen, die beste verhinderte Schlussmann Daniil Khudyakov mit einer unfassbaren Parade auf der Linie. In der absoluten Schlussphase versuchten die Gastgeber noch einmal alles, doch es blieb beim 1:1-Unentschieden und Sturm behauptete die Tabellenführung. In drei Tagen geht’s im Re-Match in Graz-Liebenau – wieder – um den Platz an der Sonne in der ADMIRAL Bundesliga.