Die Benzinpreise in den USA könnten der Regierung zufolge bis ins nächste Jahr über der Marke von drei Dollar je Gallone (etwa 0,67 Euro pro Liter) bleiben. Energieminister Chris Wright sagt dem Sender CNN allerdings, dass sie vermutlich ihren Höhepunkt erreicht hätten. Der Durchschnittspreis für eine Gallone Normalbenzin lag Schätzungen des US-Automobilclubs AAA zufolge am Sonntag bei 4,05 Dollar, gegenüber 3,16 Dollar vor einem Jahr. In den USA gilt der Benzinpreis als psychologisch wichtiger Gradmesser für die Teuerung. Im November finden Kongresswahlen statt.

Der Iran hat eine geplante neue Runde von Friedensgesprächen mit den USA abgesagt. Dies meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Sonntag, wenige Stunden nachdem US-Präsident Donald Trump die Entsendung von Unterhändlern
nach Pakistan angekündigt hatte. „Der Iran begründete sein Fernbleiben von der zweiten Gesprächsrunde mit den überzogenen Forderungen Washingtons, unrealistischen Erwartungen, ständigen Kurswechseln, widersprüchlichen Aussagen und der anhaltenden Seeblockade, die er als Bruch des Waffenstillstands betrachtet“, meldete IRNA.

Trump hatte mit einem Angriff auf den Iran gedroht, sollte die Regierung in Teheran seine Bedingungen nicht akzeptieren. Die US-Delegation sollte am Montagabend in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eintreffen, einen Tag vor Ablauf einer zweiwöchigen Feuerpause. Pakistan fungiert in dem Konflikt als zentraler Vermittler. Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif telefonierte am Sonntag mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian. In einer pakistanischen Mitteilung zu dem Gespräch blieb die Absage der Verhandlungen unerwähnt.

Während einer heiklen Mission im Iran soll Donald Trump seine Berater stundenlang angeschrien haben. Ein Bericht zeigt, wie der Präsident im Krieg schwankt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der US-Präsident Donald Trump hat Vertreter zu neuen Gesprächen nach Islamabad geschickt. In einem Post auf seiner Plattform Truth Social erklärte der 79-Jährige, dass sie am Montagabend in der pakistanischen Hauptstadt eintreffen würden. Das Weiße Haus teilte mit, dass US-Vizepräsident JD Vance und die Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, die Delegation anführen würden. Die „New York Post“ hatte zuvor berichtet, dass JD Vance bei den erneuten Verhandlungen mit iranischen Vertretern nicht dabei sein würde.

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