Bürgermeisterin-Stellvertreterin Judith Schwentner: „Als ich selbst zur Schule gegangen bin, hätte ich mir genau solche Orte gewünscht – mit Grün statt grauer Flächen, mit Platz zum Durchatmen und mit einem Umfeld, indem Lernen und Gemeinschaft Spaß machen. Die neue VS Fischerau zeigt, welchen Anspruch wir auch in budgetär schwierigen Zeiten für unsere Schulen in Graz haben. Mit begrünten Dächern, die kühlen, mit effektiver Regenwassernutzung und mit Photovoltaik setzen wir auf hohe Qualität 0150 für die Kinder, für die Lehrer:innen und für die Stadt insgesamt.“
Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner: „Meine Vision ist, dass Graz eine Stadt ist, in der alle Kinder ihre Talente bestmöglich entfalten können. Mit unserem Schulausbauprogramm GRIPS schaffen wir Raum für moderne Pädagogik und bessere Bildungschancen für unsere Kinder. Der Neubau und die damit verbundene Erweiterung der VS Fischerau, verfolgt konsequent dieses Ausbauprogramm und stellt sicher, dass es genug moderne Bildungsräume gibt, in denen sich unsere Kinder wohlfühlen und positiv entfalten können. In Zeiten knapper Budgets, kämpfe ich mit umso mehr Nachdruck um die finanziellen Mittel, damit der Ausbau rasch umgesetzt werden kann. Gerade bei unseren Kindern darf nicht gespart werden. Denn jede Investition in Bildung ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.“
Stadtbaudirektor Bertram Werle: „Das qualitätsvolle Planungsverfahren hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Wettbewerbe für gute Architektur sind – aus 82 Einreichungen konnte das bestmögliche Projekt ausgewählt werden. Besonders erfreulich ist, dass auch der Grazer Fachbeirat in der Jury vertreten war und damit zusätzliche Expertise eingebracht hat. Der Entwurf überzeugt durch seine konsequente Holzbauweise und fügt sich städtebaulich sehr gut in das Umfeld im Sinne des Raumordnungsprofils ein. Gleichzeitig schafft er qualitätsvolle, gut gestaltete und beschattete Außenräume und geht sensibel auf den bestehenden Standort mit Kinderkrippe und Kindergarten ein.“
Abteilungsleiter Günter Fürntratt: „Das individuelle pädagogische Konzept der Schule war leitend, Pädagog:innen vor Ort wurden selbstverständlich in die Entscheidungsbildung eingebunden, der erfolgreiche Wettbewerbsentwurf bietet Lehrer:innen und Schüler:innen modernste Bildungszonen zur Unterstützung in den verschiedensten Lernsituationen – wie Forschung, Kreativität, Kommunikation und vieles mehr. Er macht zudem förderliche Inklusion im Alltag möglich. Die Bildungsräume im Schulgebäude werden ergänzt durch modern gestaltete, attraktive Außenräume. Für mehr Freude und Erfolg am Lernen und Lehren!“
Siegerarchitekt Thomas Vielnascher: „Meine Vision ist eine Schule, die weit mehr ist als ein Lernort – ein Raum für Begegnung, Freude und gelebte Inklusion. Helle Innenräume stehen in direkter Verbindung zu Gärten und Außenräumen und erweitern die Lernlandschaften ins Freie. Gleichzeitig folgt der Entwurf einem klaren ökologischen Ansatz: Holzbauweise, Erhalt des Baumbestands und ein sparsamer Umgang mit Flächen verbinden Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. So soll ein zukunftsfähiger Ort entstehen, der Lernen und Alltag bestmöglich miteinander verknüpft.“