Microsoft hat sich Anfang 2026 vorgenommen, Windows 11 wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Bislang war davon noch nicht viel zu spüren, auch weil zum einen die größeren Update-Katastrophen, die 2025 geprägt haben, ausblieben und zum anderen keine Copilot-Integrationen erfolgten. Mit dem Patchday im Mai dürfte sich das jedoch ändern, und eine erste Welle der Verbesserungen soll auf PC-User zurollen.

Microsoft bessert nach

Wie das Online-Magazin „WindowsLatest“ berichtet, werden im Windows-Insider-Programm einige Neuerungen getestet, die voraussichtlich im Mai-Update enthalten sind. Darunter finden sich überwiegend Leistungsverbesserungen und Überarbeitungen, weniger neue Features. Das System wird performanter und verlässlicher, so das Fazit. Das Magazin geht so weit und tauft das kommende Mai-Update schon das „Reliability Update“ – auf Deutsch: „Zuverlässigkeits-Update“. Doch was steckt drin?Kennzeichnung für einen externen LinkPackshot Windows 11 Pro

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Datei-Explorer wird flotter

Zu den Optimierungen gehört die Überarbeitung des Datei-Explorers. Erste Tests deuten darauf hin, dass das Werkzeug schneller und knackiger reagiert. Microsoft dürfte hier vor allem unter der Haube Hand angelegt und den Code und die Hintergrundprozesse verbessert haben. Auch längst überfällige Bugs wie aufblitzende weiße Felder sind Geschichte. Das Zwischenablagemenü, das per Windows- und „V“-Taste zu öffnen ist, hat ebenfalls ein Tuning erfahren und reagiert flotter als zuvor.

Einfachere Navigation und größere FAT32-Laufwerke

In den Windows-Einstellungen räumen die Redmonder auf, vereinfachen die Menünavigation und verbessern die Einheitlichkeit der Benutzeroberfläche. Wie wir vor Kurzem berichtet haben, plant Microsoft, die Volumengröße von FAT32-Laufwerken von 32 Gigabyte auf 2 Terabyte zu erhöhen und die neue Speicherübersicht in Windows 11 deutlich zu beschleunigen. Bislang war noch nicht klar, wann diese Neuerungen ausgerollt werden, aber allem Anschein nach ist es bereits im Mai so weit.

Updates ohne Performance-Knick

Beim Arbeitsspeicher-Management zeichnen sich ebenfalls Verbesserungen ab, die dafür sorgen sollen, dass Windows-Updates einen geringen Einfluss auf die Performance des Systems haben. Dem Magazin zufolge wurde der Delivery Optimization Service überarbeitet, sodass seltener überraschend große Bereiche des Arbeitsspeichers blockiert werden. Der Delivery Optimization Service ist für das Bereitstellen von Aktualisierungen aus dem Windows Update und dem Microsoft Store verantwortlich.

Schnellerer PC-Start

Programme, die beim Systemstart geladen werden, sollen künftig einen geringeren Einfluss auf die Leistung des PCs haben. Das ist natürlich auch immer abhängig davon, wie viele Anwendungen die User im Hintergrund in Gang setzen lassen wollen. Ein Haken des Rechners soll aber in Zukunft dabei nicht mehr entstehen. Wie Microsoft das bewerkstelligen will, ist nicht bekannt; es wird nur von „Verbesserungen“ gesprochen.

Bugfixes für die Sicherheit

Abschließend will Microsoft Windows 11 noch sicherer machen. So soll Windows Hello verlässlicher werden. Bugs, die dafür gesorgt haben, dass Fingerabdruckscanner nach dem Ruhezustand des Rechners die biometrischen Muster nicht mehr erkannt haben, sollen behoben worden sein. Auch die Gesichtserkennung soll zuverlässiger funktionieren. Microsoft plant zudem Optimierungen am Kernel des Betriebssystems und eine Neuordnung von Rechten für signierte Hardware-Treiber. Des Weiteren bekommen Systemadministratoren mehr Möglichkeiten, die von ihnen verwalteten PCs zu kontrollieren.

Starttermin schon bekannt

Wann das Update im Mai erscheint, ist bereits jetzt gut abzuschätzen. Der Patchday-Patch kommt üblicherweise am zweiten Dienstag eines Monats heraus. Im Mai 2026 ist das der 12. Mai 2026. Es bleibt abzuwarten, ob beim Update alles reibungslos vonstattengeht. Denn in der Vergangenheit entstanden durch diese Aktualisierungen gern mal neue Baustellen. Sollten die Redmonder diesmal keine neuen Macken verursachen, ist das ein gutes Zeichen für die Zukunft.