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Malibu (USA) – Er musste so viele Jahre auf diesen Moment warten. David Chokachi (58), einst der Frauenschwarm Cody Madison in der Kultserie „Baywatch“, schlüpft endlich wieder in die rote Badeshorts. Welchen Preis er für diesen Traum zahlen musste, verrät er im BILD-Interview.

Das markante Gesicht, der durchtrainierte Körper. Schaut man Chokachi heute an und erinnert sich an seine Rolle, die er von 1995 bis 1999 spielte, ist es schwer zu glauben, dass dazwischen wirklich fast 30 Jahre liegen. Für den Surf-Freak aus Malibu ist das Revival des Badeanzug-Wunders der ultimative Glücksgriff! Wieder mit dabei sein, wenn die einst erfolgreichste Serie der Welt zu neuem Leben erweckt wird. Darauf hat er so lange gewartet.

Die „Baywatch“-Crew Anfang 1996 (v.l.): Jaason Simmons (damals 25), Yasmine Bleeth (damals 27), Pamela Anderson (28), David Hasselhoff (43), Gena Lee Nolin (24), David Chokachi (28) und Alexandra Paul (32)

Die „Baywatch“-Crew Anfang 1996 (v. l.): Jaason Simmons (damals 25), Yasmine Bleeth (damals 27), Pamela Anderson (28), David Hasselhoff (43), Gena Lee Nolin (24), David Chokachi (28) und Alexandra Paul (32)

Foto: All American Television/Shutterstock

Chokachi: „Kann nicht Euer Ernst sein!“

In der Serie betrieb er als „Rettungs-Rentner“ die Bar „The Shoreline“. Doch wenn es ernst wurde, griff er noch immer selbst in den legendären roten Shorts ein und sprintete ins Wasser. Was waren das für TV-Zeiten!

Für Chokachi, der früher Politikwissenschaften studiert hat, war sofort klar: Wenn das Angebot kommt, ist er wieder dabei! „Zehn Jahre lang“ habe er aktiv für das Comeback gekämpft, immer wieder nachgehakt. Als dann Gerüchte kursierten, keine Original-Stars zurückzuholen, war er fassungslos: „Das kann doch nicht Euer Ernst sein!“ Er habe „nie ein schlechtes Wort“ über die Serie verloren – auch, weil sie „einen positiven, gesunden Lebensstil“ gezeigt habe.

Und die Macher holten ihn doch wieder ans Set! Neben Chokachi kehrt auch Erika Eleniak (56, spielte früher Shauni McClain) in einer Gastrolle zurück. Das Seriencomeback soll Ende des Jahres zu sehen sein.

Tochter Brit will Rettungsschwimmerin werden

Und sogar privat schließt sich der Kreis: Seine Tochter Brit (14), die David zusammen mit Ehefrau Susan Brubaker (verheiratet seit 2004) hat, ist Mitglied im Junior-Lifeguard-Programm – und ihr Coach ist ausgerechnet Greg Bonann (73), „Baywatch“-Miterfinder und Ex-Rettungsschwimmer!

Brit Chokachi (15) mit Papa David bei der Premierenfeier der Dokureihe „After Baywatch: Moment in the Sun“ 2024 in Los Angeles

Brit Chokachi (14) mit Papa David bei der Premierenfeier der Dokureihe „After Baywatch: Moment in the Sun“ 2024 in Los Angeles

Foto: Getty Images

David Chokachi steht um 4 Uhr auf

Schon vor knapp 30 Jahren ließ er Frauenherzen höherschlagen – und auch heute ist er in Topform. Der Preis dafür: „Ich stehe spätestens um 4 Uhr morgens auf, trainiere zwei Stunden – bleibe den ganzen Tag in Bewegung und trainiere abends noch einmal zwei Stunden.“ Sein Motto: keine Pause! „Ich sitze eigentlich fast den ganzen Tag überhaupt nicht, trinke keinen Alkohol, gehe nicht aus und esse überhaupt keinen Zucker. Außer an meinem Geburtstag, an Weihnachten und Thanksgiving.“

Cody Madison galt als sportlich, charmant und etwas naiv. Er wurde als Nachfolger bzw. „neuer Sunnyboy“ nach David Charvet (heute 53) eingeführt, der 1995 ausgestiegen war

Cody Madison galt als sportlich, charmant und etwas naiv. Er wurde 1995 als „neuer Sonnyboy“ nach David Charvet (heute 53) eingeführt, der im selben Jahr ausstieg

Foto: ddp

Mit weiteren Helfern fliegt Chockachi (im Flugzeug) regelmäßig Hunde aus Evakuierungsgebieten heraus und sucht nach neuen Besitzern für die Tiere

Mit weiteren Helfern fliegt Chokachi (im Flugzeug) regelmäßig Hunde aus Evakuierungsgebieten aus und sucht nach neuen Besitzern für die Tiere

Foto: David Chokachi

„Baywatch“-Star ist auch Hunde-Retter

Bei den verheerenden Bränden in Kalifornien wurde der Schauspieler übrigens zum Tierretter. „Die Stadt brannte, ich fühlte mich komplett hilflos“, erzählt er. Also packte er mit an und half bei der Organisation „Wings of Rescue“, Hunde in Evakuierungsflüge zu laden. Bei extremer Hitze schleppte er rund 190 Transportboxen in ein ausgeräumtes Flugzeug. Für ihn längst mehr als nur ein Einsatz: „Ich liebe Hunde. Ich habe eine echte Verbindung zu ihnen – und wusste: Wenn sie heute niemand nimmt, werden sie eingeschläfert.“ Seit zwei Jahren ist er fester Teil der Flug-Crew – und wurde sogar befördert: vom Helfer zum Flight-Crew-Leader.